Die Rosenhöhe in Darmstadt

  Der Park Rosenhöhe, im Osten von Darmstadt, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der gesamte Park steht unter Denkmalschutz und ist geschütztes Kulturgut. Am vergangenen Sonntag besuchten wir die schöne Anlage.

   Wir betreten den Park am alten Pförtnerhäuschen nahe dem Darmstädter Ostbahnhof. Wer nun glaubt einen Rosengarten zu betreten wird noch ein wenig warten müssen. Wunderschöne alte Bäume und Skulpturen begrüßen uns,

   Hängebuchen und

    große Eßkastanien

  ein Gänse-Ensemble und

   „Passagen“ eine Installation von Urs Twellmann aus dem Jahre 2009.

  Der Eisenmann, begrüßt uns in dem Park, der 1810  als Landschaftspark im englischen Stil angelegt wurde. Die badische Prinzessin Wilhelmine, Gemahlin des Großherzogs Ludwig II von Hessen, erwarb das weitläufige Gelände des „Busenberg“ und ließ von Gartenarchitekt Johann Michael Zeyher einen „Garten in neuzeitlichem Geschmack“ anlegen.

Das Rosarium mit dem Rosendom wurde um das Jahr 1900 angelegt. Nach dem 1. Weltkrieg war der Park weitgehend ein Nutzgarten, auch im 2. Weltkrieg und danach hatte der Anbau von Obst und Gemüse Vorrang. Bis in die 1970er Jahre verwilderte der Park mehr und mehr. 1979 übernahm die Stadt Darmstadt den Park, der vorher in Privatbesitz war. Danach wurde der Park rekonstruiert und heute lädt die Rosenhöhe zum durchatmen, entspannen und genießen ein. 

  Der Rosendom, auf diesem Bild im Hintergrund zu sehen, mußte im Mai 2008 aus Sicherheitsgründen demontiert werden. Im Herbst 2009 wurde er, mit Hilfe des Rotary Club Darmstadt, wieder aufgerichtet.

Von Mai bis November blühen im Rosarium mehr als 10.000 Rosen. Weit über 200 Sorten und Arten erfreuen die Besucher.  

   Wunderschöne Farben, zartgelb

  kräftig orange

    rose, mal kräftig

  mal ganz zart.

 Die junge Blüte der Rose „Inspiration“ leuchtet uns in zarten rose- orange- gelb Tönen entgegen.

  In voller Blüte besticht die Rose in pink- weiß-Tönen. Ich bin begeistert von dieser Farbenpracht.

  Rote Hochstammrosen blühen auch im September noch in voller Pracht. 

  Diese weiße Rose trägt interessanten Namen „Aspirin“

Wir verlassen das Rosarium und schauen uns 

  den Kräutergarten an.

  Kiesbeete und

   Seerosen gibt es zu entdecken.   Im Neuen Mausoleum sind Mitglieder der großherzoglichen Familie von Hessen bestattet.

    Nahe dem Mausoleum bewacht ein  Engel das Grab von Prinzessin Elisabeth, die mit nur 8 Jahren, auf einer Rußlandreise verstarb. 

Nach diesen nachdenklichen Minuten erfreuen wir uns wieder an den schönen Pflanzen

    den Fackellilien

   und den schönen Hibiscusblüten.

   Auf unserem Rückweg begegnete uns noch dieser nachdenkliche Herr. Das Bildnis des Lyrikers Karl Krolow (1915-1999) mit dem Titel „Der Dichter als flüchtiger Erdengast“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nussecken

Zutaten:

für den Teig:
300 g Mehl
130 g Butter
100 g Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
2 Eier

für den Belag:
200 g Butter
200 g Zucker
200 g Walnüsse, gemahlen
200 g Mandel gehackt
3-4 Eßl. warmes Wasser

ca. 6 Eßl. Johannisbeergelee, rot

Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier in eine Schüssel geben. Die Zutaten mit einem Messer zu einem bröseligen Teig hacken und dann mit den Händen oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem festen Mürbeteig kneten. Den Teig in eine Klarsichtfolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für den Belag die Butter in einen Topf geben und bei schwacher Hitze zerlassen. Anschließend Zucker, Walnüsse und Mandel zugeben und gut verrühren. 3-4 Eßl. Wasser zufügen bis eine streichfähige Masse entstanden ist.

Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen, den Mürbeteig darauf ausrollen, mit dem Johannisbeergelee bestreichen und die Walnuss-Mandel-Mischung darüber verteilen. Die Nussplatte in 35 Minuten, auf der mittlere Schiene, goldbraun backen.

Nach dem Backen, wenn die Nussplatte noch leicht warm ist, in Dreiecke schneiden und mit Kuvertüre bestreichen.

Die Nussecken erfreuen sich bei uns, seit langen Jahren, sehr großer Beliebtheit.