Calendula – zur Pflanzenstärkung

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Calendula officinalis, die Ringelblume, erfreut uns im Sommer mit ihren orangefarbenen Blüten. Ein Pflanze die in keinem Bauerngarten fehlen darf.

Schon zur Zeit von Hildegard von Bingen war die schöne Blume als Heilpfanze bekannt und wird heute in vielfältiger Weise genutzt. In unserem Artikel „Ringelblumen – ein heimlicher Star in unserem Garten“ haben wir einige Anwendungsarten aufgeschrieben.

Heute möchte ich die Verwendung von Calendula in der Pflanzenhomöopathie beschreiben.

Das Mittel wird in der Homöopathie mit sehr gutem Erfolg zur Wundheilung eingesetzt.

Es liegt deshalb nahe das Mittel in der Pflanzenwelt beim Umtopfen und bei Riss- und Schnittverletzungen anzuwenden.

Die Pflanze aus der Familie der Korbblütler wirkt antiseptisch und gibt verletzten Pflanzen ihre Lebenskraft zurück. Bei Verletzungen, z.B. durch Umtopfen, verhindert Calendula den Eintritt von Krankheitserregern.

Hier noch ein interessanter Auszug aus dem Buch „Homöopathie für Garten und Landwirtschaft“:

„Calendula enthält viel Stickstoff und Phosphorsäure, was vielleicht die große Heilkraft der Pflanze erklärt. Beide Substanzen können starke Vereiterungen hervorrufen, sie aber auch heilen. Stickstoff fördert bei Pflanzen die Gewebsbildung, während Phosphor den Stoffwechsel unterstützt, der bei Verletzungen angekurbelt werden muss. Wenn man Stecklinge nimmt, sollte man die Schnittstelle immer in eine Calendula-Lösung tauchen, um den Heilungsprozess und das Wurzelwachstum zu fördern.“

Anwendung:

Von meiner Schwiegermutter bekam ich einen Ableger ihrer schönen Sansevierie geschenkt.

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An dem Rhizom das Stefan abtrennte befanden sich zwei hochgewachsene Blätter und ein kleiner Austrieb. Es waren jedoch wenige Wurzeln an dem Rhizom. Hier ist die Gefahr, dass die Pflanze nicht optimal versorgt werden kann und die großen Blätter absterben. Mit Calendula C30 möchte ich der Pflanze helfen die Umpflanzaktion gut zu verkraften.

Dosierung:

1. bis 3. Tag: täglich 1 Globuli Calendula C30 in 250 ml Wasser auflösen und die Lösung gießen.

Ergebnis:

Nach den 3 Tagen mit den Calendula-Gaben sieht die Pflanze sehr gut aus, die beiden großen Blätter sind gut versorgt, ein drittes Blatt ist zu sehen. Der kleine Austrieb ist auch etwas gewachsen, das erste kleine Blatt treibt aus.

P1040463Der Austrieb am 24.01.14

P1040812_WZ Anfang März ist aus dem kleinen Austrieb ein schönes, gesundes Blatt geworden.

Autor: Ursula Philipp

 

 

 

 

 

 

Wirsingeintopf mit weißen Bohnen

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Zutaten:

1 Wirsing, mittelgroß
1 große Zwiebel, ca. 200 g
300 g Karotten
200 g weiße Bohnen
5 g frisch geriebenen Meerrettich
1 Eßl. Rapsöl oder Schmalz
100 ml Weißwein, zum ablöschen
750 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
1 Teel. Bärlauchpesto
etwas Zitronenabrieb
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Kümmel

250 g Rinderhack
1 Teel. Rapsöl
1 Eßl. Sahne
1 Teel. gekörnte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und scharf
Schnittlauch

Zubereitung:

Die weißen Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen, die Bohnen in frischem Wasser, ohne Salz, ca.35-45 Min. weichkochen. Den Wirsing vierteln und in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Karotten würfeln. Zwiebel und Karotten in dem Rapsöl leicht anbraten, Wirsing zugeben, kurz mitgehen lassen. Mit Weißwein ablöschen, den Wein einköcheln lassen. Die Rinder- oder Gemüsebrühe angießen und den Eintopf ca 40 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Zum Schluß die gekochten Bohnen, den frisch geriebenen Meerrettich, das Bärlauchpesto, Zitronenabrieb und Kümmel zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Chayennepfeffer kräftig abschmecken.

Das Rinderhack in Rapsöl anbraten, etwas köcheln lassen. Sahne und gekörnte Brühe zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika pikant abschmecken. Das Hackfleisch zum Wirsing-Bohnen-Eintopf geben, unterheben und mit Schnittlauch garnieren.

Mit einer Scheibe kräftigen Mischbrot servieren.

Vegetarische Variante:

In Rapsöl anbraten, statt Rinderbrühe mit Gemüsebrühe aufgießen und das Hackfleisch weglassen. Dann habt ihr einen leckeren und deftigen vegetarischen Wintereintopf.