Happy Birthday „alles blüht“

Ein Jahr „alles blüht“ wenn das kein Grund zum Feiern ist.

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Am 1. April 2013 ging unser Blog online. Voller Spannung, mit vielen Ideen und wenig Ahnung wie „sowas“ geht stürzte ich mich in die Arbeit und schrieb… und schrieb… und schrieb. Dank der Fachkenntnis von Stefan im gärtnerischen Bereich und von Jens bei allen Fragen zum Internet gingen die ersten Artikel an den Start. Nach den

Orange61-1024x768    Orangen Tipps

folgten Themen wie…

Allgäu3  …Aussaat von Tomaten

Gläser … Löwenzahnhonig

Schnecken   Next Generation – Schnecken

Ausflüge, Wochenendtrips und Urlaubserlebnisse fanden den Weg in unseren Blog.

Wir sammelten Bärlauch in den Rheinauen von Karlsruhe, auf der Blumeninsel Mainau bestaunten wir Mammutbäume, Schmetterlinge und wunderschöne Blüten, in Garmisch-Partenkirchen wandelten wir im Kurpark mit

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Kassiopeia auf den Spuren von Michael Ende und ein Wochenendtrip

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führte uns nach Hamburg und dort zur Internationale Gartenausstellung.

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Die Kartoffelernte mit meinen Enkeltöchtern wurde zum Erlebnis und beim Katzenstühlchen flechten wurde ich an meine eigene Kindheit erinnert.

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Die Themenvielfalt wuchs und wuchs. Die Vogelhaus-Begrünung verschönert unseren Balkon und der Miniteich ist ein schöner Gestaltungsaspekt in unserem Garten.

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Nachdem ich mich eines schönen Tages im Garten verwirklicht hatte und Stefan mit meinen Aktionen nur sehr begrenzt einverstanden war entstand das Gärtnertagebuch.

Zu alledem gesellte sich meine neue Passion: Die Pflanzenhomöopathie.

Homöopathie fasziniert mich schon seit langem und in unserer Hausapotheke sind wir gut mit Globuli ausgerüstet. Was liegt da näher als zu schauen ob auch im Pflanzenreich die kleinen Kügelchen Anwendung finden können.

Das Buch  „Homöopathie für Pflanzen“ von Christiane Maute weckte mein Interesse und das Abenteuer Pflanzenhomöopathie konnte beginnen.

In unserem Garten verzichten wir völlig auf Spritz- und Düngemittel. Lediglich Kompost, aus unserem eigenen Komposter, und Pflanzenstärkung wie Brennesselbrühe kommen zum Einsatz. Wir dulden Beikräuter, landläufig Unkraut genannt, auch Schädlinge bekommen ihren Lebensraum, denn Vögel, Marienkäfer und viele andere Nützlinge ernähren sich auch von Blattläusen und Schnecken. Doch nimmt der Schädlingsbefall überhand mixe ich einen „Homöopathie-Cocktail“ und versuchte mein Glück.

Die Homöopathie für Pflanzen steht noch am Anfang ihrer Entwicklung und so ist Raum für kreative Experimente.

Der Befall unserer Buchsbäume mit dem

Raupe Buchsbaumzünsler

ließ mich zu dem Mittel Sulphur C200 greifen. Die Raupen absammeln  und gießen mit der homöopathischen Mixtur zeigte Wirkung. Unsere Buchsbäumchen erholten sich. Im Sommer war ein zweiter, jedoch leichterer Befall zu verzeichnen. Mit Sulphur C200 waren die Bäumchen bald raupenfrei.

Einigen unserer Beetrosen waren stark von Blattläusen befallen. Mit sehr gutem Erfolg probierte ich hier das Mittel Cimicifuga aus.

Bei dem Befall unserer Balkonbohne mit schwarzen Blattläusen zeigte das Mittel wenig Wirkung. Mit Staphisagria, auch Läusekraut oder Läusezahn genannt, stellte sich der Erfolg ein.

Zur Pflanzenstärkung kommt Calendula, die Ringelblume, zum Einsatz.

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Die Anzahl der Artikel wuchs und mittlerweile sind 83 Berichte veröffentlicht. Traditionelle Gartenthemen wie

wechselten ab mit

  • Rezepten, passend zu den Jahreszeiten
  • Pflanzenstärkung und natürliche Düngung
  • Dekorationsideen

Dann gab es da noch die Themen für die Rubrik „Nachdenkenswertes“. Viele Facetten dieser Themen haben mich, schon bei der Recherche, persönlich sehr berührt und oft sehr nachdenklich gemacht.

P1030113 Biene, Hummel und Co.

P1020211 Wasser – kostbares Gut

P1020727 Lebensmittel – Bewußtsein

Die schönen Bilder der Impressionen auf unserer Seite waren nach Änderungen seitens des Anbieters nicht mehr zu aktivieren. Das hat uns etwas traurig gemacht, denn hier war Raum um euch die vielen schönen Blüten zu zeigen, die uns tagtäglich im Garten und auch bei Spaziergängen und Ausflügen begegneten.

So manche Diskussion zwischen Stefan und mir, speziell in der Anfangsphase des Blogs, ließ unsere Köpfe rauchen. Zum guten Schluß fanden wir immer eine Lösung die uns beiden gefiel.

Und natürlich war uns …

P1030436 kein Weg zu weit ….

P1020486 kein Wetter zu schlecht…

P1030679 kein Berg zu hoch.

P1010232 Für ein schönes Foto…

P1020337…zog ich auch schon mal die Schuhe aus und erklomm die nächste Bank.

Uns hat das erste Jahr viel Spaß gemacht. Ideen für die kommende Zeit gibt es viele und freuen uns, wenn ihr bei uns vorbeischaut.

Danke für das erste Jahr sagt euch das alles-blüht-team

P1020377  Stefan

Team_06 Jens

P1020461 Uschi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne Soße

Borretsch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch diese 7 Kräuter gehören in die traditionelle „Frankfurter Grüne Soße“.

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Frankfurter Grüne Soße:   (Rezept für 2 Personen)

Zutaten:

1/2 Bund frische Kräuter „Grüne Soße“
200 g saure Sahne
100 g Schmand
1 Eßl.Mayonnaise
2 hartgekochte Eier
1 Eßl. Rapsöl
2 Teel.Zitronensaft
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Kräuter kurz unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Anschließend mit einem Wiegemesser oder einem Messer zerkleinern. Bitte nicht im Mixer zerkleinern, dabei werden die Fasern verletzt, der Saft tritt aus und die Kräuter können nicht ihren vollen Geschmack entfalten.

Die hartgekochten Eier pellen, halbieren und das Eigelb auslösen. Das Eigelb mit einer Gabel fein zerdrücken. Das Eiweiß in kleine Würfel schneiden.

Die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen gut verrühren. Das Eigelb unterrühren, dadurch bekommt die Grüne Soße eine leicht gelbe Färbung. Die Eiweißwürfel und die Kräuter vorsichtig unterheben.

Die Grüne Soße für ca. eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. 10 – 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.

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Grüne Soße mit eigenen Gartenkräutern und Blüten:

1/2 Bund frische Kräuter „Grüne Soße“
5 – 10 Gänseblümchenblüten
5 Löwenzahnblätter
4 Blättchen Blutampfer
10 Blättchen Zitronenmelisse
300 g Schmand
150 g Joghurt
2 hartgekochte Eier
1 Eßl. Rapsöl
1 Teel. Zitronensaft
etwas Zitronenabrieb
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
1 Msp. Chilipulver

Zubereitung:

Die Zubereitung wie oben bei der „Frankfurter Grüne Soße“. Löwenzahn, Blutampfer, Zitronenmelisse und die Blüten ebenfalls kurz und kalt abspülen, trockentupfen, klein schneiden und zu den übrigen Kräutern geben.

Als Beilage für beide Varianten der Grünen Soße werden weichgekochte Eier oder Tafelspitz und Salzkartoffel gereicht.