Pfirsich-Zwiebel-Chutney

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Zutaten:

1000 g Pfirsiche
700 g Zwiebel
300 ml Balsamico-Essig
500 g braunen Zucker
40 g Salz
Pfeffer
1 Msp. Chilisalz
1 Msp. Chilipulver
1 Msp. Chilikernpulver
1/2 Teel. Chilipfeffer

Zubereitung:

Pfirsiche vierteln, entkernen, häuten und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel häuten und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Pfirsich- und Zwiebelstücke mit Zucker, Balsamico-Essig und den Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Schaum mit einem Schaumlöffel abnehmen.

Die Pfirsich-Zwiebel-Masse bei sehr kleiner Hitze ca. 1,5 Std. einkochen. Anschließend, noch heiß, in Schraubgläser füllen und verschließen. Die Gläser für ca. 15 Min. auf den Kopf stellen.

Das Pfirsich-Zwiebel-Chutney schmeckt prima zu Gegrilltem.

Die Bienen und Neonikotinoide

P1060250   Neonikotinoide ist eine Gruppe von synthetisch hergestellten, hochwirksamen Insektiziden. Sie wirken auf die Nervenzellen von Insekten und sollen in der Landwirtschaft, durch Vernichtung von Schädlingen, einen höheren Ertrag bringen. Glyphosat ist in vielen dieser Herbizide enthalten. Im Frühling, während der Raps- und der Obstbaumblüte, können die Bedingungen besonders problematisch werden, denn hier kommt Thiacloprid zum Einsatz. Thiacloprid zählt, wie Glyphosat, ebenfalls zur Gruppe der Neonikotinoide. Auch für den heimischen Garten und für Zierpflanzen werden Produkte angeboten die Thiacloprid enthalten. Die Packungen sind leider mit dem Vermerk „nicht bienengefährlich“ versehen.

Die Auswirkungen auf Menschen und Säugetiere ist bis heute ungeklärt und umstritten.

Weltweit untersuchen Wissenschaftler die Auswirkungen der Neonikotinoide auf Insekten, wie Bienen und Hummeln, die für unser Ökosystem unverzichtbar sind. Eine Gruppe um die britische Insektenforscherin Geraldine Wright vom Institit für Neurowissenschaft der University Newcastle fand heraus, dass Bienen und Hummeln bevorzugt auf Pflanzen fliegen, die mit Neonikotinoiden behandelt wurden (Quelle: Focus.de) Die Insekten können die Pestizide in den Futterpflanzen nicht schmecken, mehr noch, sie finden diese Blüten wohl besonders attraktiv.

Die Wissenschaftler forschen weiter. Das für und wieder von Pflanzenschutzmitteln wird immer ein großes Thema bleiben. Für Ertragslandwirte wird es immer andere Aspekte geben wie für uns Hobbygärtner. Doch für beide gibt es bestimmt Mittel und Wege um den Ertrag zu sichern und auch die Lebensräume für Bienen, Hummeln und andere wichtige Lebewesen zu erhalten.

Wir verwenden in unserem Garten nur Kompost und homöopathische Mittel um die Pflanzen zu stärken und Schädlinge möglichst fernzuhalten. Wir leben allerdings auch mit der Tatsache, dass der Ertrag unserer Gemüsepflanzen und Obstbäume geringer ist und das Blumen und Sträucher Fraßspuren von Raupen und Schnecken aufweisen.