Unsere Bienen

21.05.2017

Heute mittag schwärmte ein Bienenvolk von uns, waren wir Zeuge dieses Naturereignisses. Um 11:30 Uhr war plötzlich ein sehr lautes summen zu hören, der Ton war bis in die Wohnung vernehmbar. Ich schaute aus dem Fenster und sah eine große dunkle Wolke über unserer Garage. Tausende von Bienen flogen umher. Nach einiger Zeit sammelten sich die Insekten in der Fichte unserer Nachbarn. Wir klingelten sofort bei unseren Nachbarn und informierten sie über den Schwarm.
Die Bienen waren nach einiger Zeit als große Traube an einem Ast zu sehen. Leider konnten wir den Schwarm weder einfangen, noch konnte ich Bilder machen, die Bienentraube hing einfach zu hoch.
Heute morgen hing der Schwarm noch in der Fichte, heute mittag waren alle Bienen verschwunden. Die Späherinnen haben wohl eine neue Behausung gefunden in die unser Schwarm jetzt wohl eingezogen ist.

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25.08.2016

Wir hatten im letzten Jahr eine durchwachsene Silphie gepflanzt, sie soll eine gute Trachtpflanze für die Bienen sein. Jetzt blüht die Pflanze und wirklich – die Bienen sind eifrig am sammeln. Die wenigen Blüten unserer Silphie ist natürlich nur ein kleines Zubrot für unsere beiden Völker.

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31.07.2016

Heute haben wir die letzte große Durchsicht für dieses Jahr gemacht. Die beiden Wirtschaftsvölker sind stark. Die Waben sind gut mit Bienen besetzt. Wir haben, nach der Durchsicht, die Varroabehandlung mit Ameisensäure begonnen und den Bienen jeweils einen Eimer mit Futter in den Stock gestellt, damit sie ihre Vorräte für den Winter wieder auffüllen können.

27.07.2016

13 kg Honig haben unsere beiden Völker für die zweiten Ernte eingetragen. Der Honig ist dunkel und schmeckt wunderbar.

26.07.2016

Der vergangene Monat war für uns ein ruhiger Bienenmonat. Die Insekten sammelten fleißig Nektar und Pollen. Morgen ist es noch einmal soweit, wir werden zum zweitenmal in diesem Jahr Honig schleudern.

Wir haben vorhin die Bienenflucht eingesetzt, damit die Bienen die den Honigraum verlassen nicht mehr zurückkommen können. Dadurch können wir morgen die Honigwaben leichter entnehmen.

19.06.2016

Nachdem wir bei unserem Ableger bei den letzten beiden Durchsichten keine Bruttätigkeit feststellen konnten gingen wir davon aus, dass keine Königin im Volk ist. Wir nahmen an, dass die Königin auf ihrem Hochzeitsflug von einem Vogel gefressen wurde oder das keine Drohnen zur Befruchtung da waren.

P1110390  Wir entnahmen den beiden großen Völkern nochmals Rähmchen mit verdeckelter Brut, Maden und Stifte damit im Ableger eine Königin gezogen werden kann. Beim einsetzen der Rähmchen machten wir eine Durchsicht beim Ableger. Die Überraschung: es waren Stifte, d.h. Eier, zu sehen. Wir haben eine Königin im Ablegervolk. Wir werden in den nächsten Wochen schauen wie sich der Ableger entwickelt.

19.06.2016

P1110383  Unsere erste Honigernte 2016 ist fix und fertig. Heute habe ich noch die Etiketten aufgeklebt.

15.06.2016

P1110374  Der Honig hat mittlerweile eine wunderbare cremige Konsistenz. Jetzt kommt mein Einsatz: den Honig in die Gläser gefüllen. Die Etiketten werde ich in den nächsten Tagen aufkleben.

04.06.2016

P1110265  Ab heute heißt es wieder jeden Tag den Honig rühren. Diese Aufgabe übernimmt Stefan.

03.06.2916

Heute haben wir Honig geschleudert. 21 kg war die Ernte von beiden Völkern. Wir sind hochzufrieden und die Geschmacksprobe war richtig geschmackig.

21.05.2016

Bei der heutigen Durchsicht des Ablegers konnten wir noch keine Brutaktivität feststellen. Königinnenzellen waren gebaut und die Königin ist auch geschlüpft. Doch nach einem Monat müsste die junge Königin schon Eier legen. Es kann jedoch sein, das die Königin von ihrem Begattungsflug nicht zurückkehrt weil sie z.B. von einem Vogel gefressen wird. Wir haben noch ein Rähmchen mit Eiern, Maden und Honigkranz in den Ableger gehängt und werden beobachten ob die Bienen noch einmal Königinnenzellen ausbauen um eine neue Königin zu ziehen.

27.04.2016

Die beiden Ableger vom letzten Jahr haben sich zu starken, vitalen Völkern entwickelt. Heute haben wir aus beiden Beuten Rähmchen entnommen um einen Ableger zu bilden. Der Ableger haben wir wieder im Garten von Stefan’s Mutter aufgestellt. Der Transport ging diesmal ohne Probleme vonstatten.

22.04.2016

Anfang März haben wir unser altes Bienenvolk verloren. Wir waren darüber sehr traurig, deshalb kann ich erst jetzt darüber berichten. Das Altvolk und die beiden Ableger kamen gut über den Winter. Bei der ersten Durchsicht war alles in Ordnung. Doch dann viel uns auf, das beim Altvolk die Flugaktivität sehr gering war. Wir machten eine erneute Durchsicht. Es war viel Totenfall, d.h. viele tote Bienen lagen auf dem Boden, es gab keine Brut und die Waben waren mit Kot verunreinigt. Wir sahen das als Hinweis auf Bienenruhr. Da es keine Brut mehr gab war auch die Königin gestorben. Die restlichen Bienen waren sehr eingeschränkt, krabbelten nur noch vor dem Flugloch. Nach einigen Tagen waren alle Bienen tot. Traurig räumten wir die Beute aus, entsorgten die Rähmchen und desinfizierten den Bienenkasten.

20.04.2016

Heute möchte ich die Umsiedelaktion vom 16.04. beschreiben. Am Abend, kurz vor Dunkelheit, machten wir die Beute transportbereit. Der Transport soll frühmorgens oder abends stattfinden, damit möglichst viele Bienen im Stock sind. Wir dichteten den Kasten gut ab, verschnürten ihn transportgerecht und fuhren ohne Zwischenfälle nach Hause. Beim ausladen hörten wir ein lautes Summen aus der Beute. Wir transportierten den Bienenkasten mit einer Sackkarre bis zu unserem Sitzplatz und wollten ihn dann zum neuen Standort tragen. Es war schon fast dunkel. Als ich mich bückte und zugreifen wollte wurde ich sofort von zwei aufgeregten Bienen gestochen. Wir hatten keine Imkerkluft an, da wir alles Bienen gut verpackt im Stock wähnten. Jetzt sahen wir, dass schon viele Bienen ein winziges Schlupfloch genutzt hatten um ins Freie zu gelangen. Schnell eilten wir ins Haus um unsere Schutzanzüge anzulegen. Nach diesem Schreck stellten wir die Beute schnell auf den neuen Standplatz, wir waren froh, dass sich die Bienen erst in unserem Garten befreien konnten und nicht schon im Auto. An diesem Abend kühlte ich meine Stiche und wir tranken ein Glas Wein auf den guten Ausgang der Umsiedelaktion.

16.04.2016

Heute abend haben wir das Bienenvolk aus Schwiegermutters Garten zu uns geholt. Die Durchsicht ist einfacher, wenn die Beuten nebeneinanderstehen. Wir müssen dann nur einmal Rauch anfachen und auch die Imkerkluft nur einmal anlegen.
Wie es uns beim Umsiedeln ergangen ist werde ich in den nächsten Tagen berichten. Für heute legen wir die Beine hoch und entspannen.

20. / 21.02.2016

An diesem Wochenende waren wir zum Honigkurs in Rossdorf. An beiden Tagen haben wir viele Informationen zum Thema „Honig“ bekommen. Was sammeln die Bienen? Wie entsteht der Honig in den Waben? Wie wird geschleudert? Wir erfuhren viel über die rechtlichen Seiten der Honigvermarktung und die Seminarleiter gaben uns zahlreiche Tipps aus ihrer eigenen, jahrzehnte langen Erfahrung mit. Wir durften verschiedene Honige verkosten, darunter auch Honig aus Spanien und aus Vietnam. Es waren zwei anstrengende, aber sehr schöne Tage.

06.02.2016

IMG_20160206_132412475   Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen, das haben unsere Bienen heute zu einem Ausflug genutzt. An allen drei Beuten war richtig was los.

31.12.2015

Heute haben wir bei unseren Völkern die Behandlung mit Oxalsäure durchgeführt. Die Oxalsäure wird in eine Spritze gefüllt und in die einzelnen Wabengassen geträufelt. Bei dieser Behandlung soll es kalt sein, damit alle Bienen im Stock sind und mit der Säure benetzt werden. Die Oxalsäure tötet, hoffentlich, die verbliebenen Varroamilben ab, damit unsere Bienenvölker auch im neuen Jahr gesund sind und bleiben.

26.11.2015

Es ist kalt geworden, die Bienen haben sich zurückgezogen. Die Winterruhe hat begonnen.

03.11.2015

Bis vor einigen Tagen war es ungewöhnlich warm. Wir haben die Varroabehandlung bei dem großen Ableger fortgesetzt, es fielen immer noch Milben. Bei den anderen beiden Stöcken waren keine Varroen mehr zu sehen.

10.10.2015

Die Varroabehandlung mit Ameisensäure kann immer noch nicht abgeschlossen werden. Solange es die Witterung zuläßt, es muß ca. 15 Grad warm sein damit die Säure verdampft, behandeln wir alle drei Völker. Auf allen Varroabrettern sind viele Milben zu finden.

Bei der letzten Imkerversammlung berichteten viele Imkerkollegen, dass im Sommer wenig Varroabefall war. Jetzt jedoch fallen, wie bei uns, viele Milben.

02.09.2015

P1100701   Unsere Silphie hat sehr schöne, gelbe Blüten. Bienen haben wir bisher nicht daran gesehen. Das kann daran liegen, dass unsere Goldrute sehr viele Blütenstände hat und die Bienen sich hier tummeln.

22.08.2015

P1090527   Wir haben unseren Honig in Gläser abgefüllt und sind mit unserer diesjährigen Ernte sehr zufrieden.

09.08.2015

Heute haben wir mit der Varroabehandlung mit Ameisensäure begonnen.

07.08.2015

P1090515    Unsere Bienen leiden unter der Hitze. Sie sitzen vor dem Stock und kühlen und kühlen.

P1090518  Auch beim Ablegervolk sitzen viele Bienen vor dem Flugloch und kühlen. Wir haben schon einen Sonnenschirm aufgestellt, damit sie etwas mehr Schatten haben und Stefan hat eine Styroporplatte unter den Deckel gelegt, damit sich der Kasten nicht zu sehr aufheizt.

29.07.2015

P1090492   In einigen Rähmchen war noch etwas Honig drin. Wir haben sie im Garten aufgehängt und bald hatten die Bienen, aber auch Wespen die Mittelwände ausgeräumt.

27.07.2015

P1090443   Wir haben uns einen Mörtelrührer, natürlich neu und ungebraucht, gekauft. Dieses Gerät schafft es den Honig gut und langsam umzurühren. Wir rühren jeden Tag. Der Honig wird immer cremiger und geschmackiger.

18.07.2015

Heute sind meine Enkeltöchter zu Besuch und ich werde den Futtereimer in die Beute stellen. Die beiden Mädels dürfen mit, doch da ist noch einige Vorbereitung zu treffen.

P1090406  Leggins und Socken von der Oma schützen Beine und Füße und unsere beiden Imkerjacken werden mit Knoten an den Ärmeln und Gürteln passend und bienensicher gemacht…

P1090418   … dann geht’s los zum großen füttern.

P1090414   Die Aktion hat allen sehr großen Spaß gemacht und so vermummt ganz nahe an den Bienen zu sein war für die beiden eine Erfahrung.

17.07.2015

Die Bienenflucht hatte in diesem Jahr nicht den gewünschten Erfolg. Als ich die Rähmchen in die Transportkiste stellen wollte waren noch sehr viele Bienen im Honigraum. Da half nur abkehren. Von Rainer, bei dem wir unseren Honig schleudern konnten, erfuhren wir, dass bei dieser Hitze, es waren weit über 30 Grad, die Bienen nicht nach unten wandern.

Nach einer schweißtreibenden halben Stunden waren alle Rähmchen -bienenfrei- in der Kiste verstaut.

P1090452   16 kg Honig, wir mit dem Ergebnis der Honigernte sehr zufrieden. Jetzt heißt es jeden Tag rühren, damit wir einen cremigen Honig bekommen.

16.07.2015

Heute abend werden wir die Bienenflucht einlegen und morgen haben wir unseren Termin zum schleudern. Wir sind ganz gespannt wieviel Honig unsere Bienen in diesem Jahr für uns gesammelt haben. Im Honigraum sind 10 Rähmchen mit verdeckeltem Honig.

26.06.2015

Unseren Bienen geht es sehr gut. Durch die Ableger hat unser Wirtschaftsvolk keine Weiselzellen gebaut, schwärmen war dieses Jahr kein Thema für unsere Bienen.

Die beiden Ableger sind gewachsen, in jedem Volk tummeln sich mittlerweile sehr viele Bienen.

Varroabefall haben wir so gut wie keinen. Wir sind mit unserem ersten „selbstständigen“ Bienenjahr bisher sehr zufrieden.

29.05.2015

P1090276  Heute haben wir den großen Ableger zurück in unseren Garten geholt. Der Ableger im gelben Kasten wird in Schwiegermutters Garten bleiben.

28.05.2015

Im kleinen gelben Kasten haben wir heute die Königin gesehen.

27.05.2015

Wir haben in beiden Ablegerkästen eine Königin. Bei der Durchsicht waren Stifte bei beiden Ablegern zu sehen.

16.05.2015

Die Bienen in unseren beiden Ablegerkästen sind fleißig am Weiselzellen bauen. Im kleinen, gelben Kasten ist eine verdeckelte und eine unverdeckelte Weiselzelle. In der unverdeckelten Zellt haben wir heute morgen ganz deutlich die Made gesehen. Im großen Kasten sind einige verdeckelte Weiselzellen. Wir erwarten, dass nächste Woche eine neue Königin schlüpft und auf Hochzeitsflug geht.

12.05.2015

Jens hat uns einen sehr interessanten Artikel über die Verhaltensbiologie der Bienen geschickt, den er in „Zeit online“ gefunden hat.

11.05.2015

Unsere Bienen haben sich beruhigt und tragen kräftig Honig ein. Bei dem kleinen Ableger im gelben Kasten sind viele Bienen geschlüpft, es wurden auch schon Spielnäpfchen, die Vorstufe von Weiselzellen, gebaut. Hier warten wir noch darauf, dass die Bienen anfangen Weiselzellen zu bauen und eine Königin zu ziehen.

Bei der heutigen Durchsicht im zweiten Ablegerkasten haben wir schon einige Weiselzellen gesehen. Hier dauert es nicht mehr lange und die neue Königin wird schlüpfen.

07.05.2015

Es ist immer noch sehr viel Betrieb auf unserem Flugbrett und wir sind uns unsicher, ob die Schröpfung, die Entfernung der Brut- und der Futterwabe, gereicht hat. Wir entschließen uns noch einen Ableger zu machen.

Wir hängten diesmal 2 Brutwaben, mit verdeckelter und offener Brut und Stiften, eine Futterwabe und vier Mittelwände in eine Zarge. Die Bienen haben wir vor dem umsetzen wieder alle vorsichtig abgeschüttelt und abgefegt, damit die Königin im alten Stock bleibt.

Wir setzten den Ablegerkasten auf den Honigraum, doch blieb er bis zum nächsten Nachmittag. Es waren viele Bienen nach oben gekommen, diesmal konnten wir von einer wirklichen Schröpfung des Volkes reden. Dieser Ablegerkasten steht jetzt ebenfalls bei der Schwiegermutter im Garten.

06.05.2015

Bei der letzten Durchsicht waren die Brutwaben sehr gut besetzt und die Honigwaben gut gefüllt. Die Königin legt in die zweite Zarge ihre Eier ab. Heute war reger Flugbetrieb unserer Sammlerbienen, doch vor dem Flugloch liefen auch viele Bienen hin und her, ohne zum Sammelflug aufzubrechen. Erhard hat uns gelehrt, wenn viele Bienen am Flugloch bleiben kann das auf Schwarmstimmung hinweisen.

Wir haben uns entschlossen dieser Schwarmstimmung vorzubeugen und haben ein Rähmchen mit Brut und eine Futterwabe in Stefan’s selbst gebauten Kasten gehängt. Anschließend haben wir mit Rähmchen, mit Mittelwänden, aufgefüllt. Wir haben alle Bienen von der Brutwabe abgeschüttelt, damit wir die Königin nicht mit umsetzen. Die Bienen von der Honigwabe haben wir mit umgesiedelt, damit die Brut versorgt wird und weiterhin Honig eingetragen wird. Den Kasten haben wir zur Schwiegermutter in den Garten gebracht, der ist ca. 2,5 km von unserem Garten entfernt. Die Umsiedlung, mindestens 2 km Entfernung, ist nötig, da die Bienen sonst wieder in ihren alten Stock zurückfliegen.

26.04.2015

Gundermann_P1080844   In unserem Garten wächst der Gundermann. Es ist ein schöner Bodendecker und ich verwende die Blättchen und Blüten sehr gerne als Gewürzkraut für Salat. Wir haben die letzten Tage festgestellt, dass unsere Bienen die kleinen Blüten sehr schätzen. Sobald die Sonne scheint sind sehr viele von ihnen an den Pflänzchen zu finden.

25.04.2015

P1080704   Vor einigen Tagen haben wir von einem Imkerkollegen zwei durchwachsene Silphien gekauft. Es ist eine ausdauernde, mehrjährige Trachtpflanze.  Noch sind es kleine Pflänzchen, doch sie können bis zu 2,50 m hoch werden. Wir sind gespannt wie sich die Silphien bei uns entwickeln.

23.04.2015

Groß und schlank, heute haben wir bei der Durchsicht unsere Bienenkönigin gesehen. Zum ersten Mal seit wir unser Bienenvolk haben hat sich die Weisel gezeigt. Es war für uns heute ein sehr schöner Augenblick.

Im unteren Brutraum haben wir unverdeckelte und verdeckelte Brut gesehen. Im oberen Raum tragen die Bienen bisher Honig ein, die äußeren Rähmchen sind noch fast unberührt. Das Volk ist stark und sehr friedlich.

09.04.2015

P1080660  Das sonnige Wetter nutzen unsere Bienen um fleißig Tracht einzutragen. Es ist eine Freunde zuzuschauen.

15.03.2015

Heute war es soweit, wir durften unsere Bienen holen. Ausgerüstet mit Fluglochverschluß und Spanngurt trafen wir in Dietzenbach ein. Die Beute wurde mit dem Spanngurt fest umschlossen und so für den Transport gesichert, der Verschluß kam vor das Flugloch und schon konnte es losgehen.

Zuhause angekommen stellten wir die Beute an den vorgesehenen Platz. Stefan hatte schon im Herbst einen passenden Holzständer gebaut.

Als erstes säuberten wir das Varroabrett, dann entfernten wir Spanngurt und den Fluglochverschluß. Es dauerte nicht lange bis einige Kundschafterinnen auf das Flugbrett kamen und einige kleine Runden über dem Bienenkasten flogen. Die niedrigen Temperaturen veranlaßten die Bienen jedoch bald wieder in den Stock zurück zu fliegen.

Morgen sollen die Temperaturen steigen, wir werden beobachten ob der Flugverkehr am Bienenstock dann zunimmt.

20.12.2014

Heute haben wir uns getroffen und die Bienenvölker mit Oxalsäure, gegen die Varroamilbe, behandelt. Alle Völker von uns Neuimkern haben bisher überlebt. Erhard berichtete uns von teilweise großen Völkerverlusten bei den Imkerkollegen.

Wir haben ein kleines Volk doch wir sind guten Mutes, dass unser Völkchen überlebt und gesund mit uns in die neue Bienensaison startet.

18.10.2014

Heute gab’s für unsere Bienen die letzte Varroabehandlung mit Ameisensäure für dieses Jahr. Auf unserem Varroabrett waren keine Milben zu finden.

Gestern haben wir 2,5 kg Futterteig geholt, den haben wir heute auf die Rähmchen gelegt, damit unsere Bienen gut über den Winter kommen. Wir werden uns erst wieder im November mit Erhard bei den Bienen treffen, dann gibt es noch eine Oxalsäurebehandlung.

11.10.2014

Wir waren im Urlaub, deshalb konnten wir an den Treffen im September nicht teilnehmen. Es wurde mehrmals mit einem Schwammtuch und Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt. Heute waren wir da, es erfolgte eine weitere Behandlung. Bei uns war wenig Befall festzustellen, jedoch war die Zahl der gefallenen Milben im September bei uns teilweise sehr hoch. Nächste Woche geht es weiter.

25.08.2014

Bei unserem Volk ist die Varroabehandlung im Moment abgeschlossen. Am 20. September ist das nächste Treffen, dann geht’s weiter. Wir werden an diesem Tag ein Schwammtuch mit Ameisensäure tränken und auf das Varroabrett legen.

15.08.2014

P1060910  Wachsmotten, in diesen beiden Rähmchen waren sie aktiv. Die hatte ich seperat aufbewahrt und ein Schwammtuch mit Essigessenz draufgelegt. Es hat nur zwei Wochen gedauert bis die Tierchen Einzug gehalten haben. Wir haben die Rähmchen ausgeschnitten und das Wachs samt Bewohnern entsorgt.

27.07.2014

Es ist Samstag und der Futtereimer ist leer. Unsere Bienen waren sehr fleißig, wir können den Eimer entnehmen.

Bei der Kontrolle sind keine Varroamilben auf dem Brett. Aus diesem Grund gibt uns Erhard nur noch 50 ml Ameisensäure in den Liebig Dispenser. Am kommenden Samstag werden wir den Dispenser entfernen.

21.07.2014

Wir haben das Varroabrett kontrolliert, es sind kaum Varroamilben gefallen. Wir haben wenig Befall in unserem Bienenstock.

Anschließend haben wir geschaut wieviel Zuckersirup noch im Sirupeimer ist. Unsere Bienen waren fleißig am futtern, der Eimer ist fast leer. Am kommenden Samstag werden wir nachschauen ob der Futtereimer völlig leer ist, dann wird noch einmal gegen die Varroamilbe behandelt.

19.07.2014

P1060602   Honigschleudern – heute ist der große Tag. Bekommen wir Honig, obwohl ein Teil unseres Bienenvolkes im Mai schwärmte?  Vorab sei verraten, unsere Bienen waren fleißig und wir haben sehr leckeren Honig geerntet. Am kommenden Wochenende gibt es einen ausführlichen Bericht über Honigernte, Varroabehandlung und Fütterung.

18.07.2014

Kleine Sünden werden sofort bestraft. Heute kamen wir im leichten Sommeroutfit, mit kurzer Hose, zum einsetzen der Bienenflucht. Die Bienen fühlten sich gestört und ganz schnell hatte Stefan drei Stiche und einige weitere Bienenangriffe hinter sich. Er zog es vor schnell den Ort des Geschehens zu verlassen. Morgen werden wir, trotz Hitze, wieder in Jeans erscheinen.

Das einsetzen der Bienenflucht konnte ich im Bild festhalten.

P1060524  Erhard hat für jeden Neuimker einen Zwischenboden und die Bienenflucht mitgebracht.

P1060526  Der Honigraum und das Trenngitter werden abgenommen, der Zwischenboden eingesetzt ….

P1060528   …. und die Bienenflucht aufgelegt. Die Bienen können jetzt vom Honigraum nach unten in den Brutraum kommen, jedoch nicht mehr zurück. So müßte morgen früh der Honigraum fast frei von Bienen sein. Honigraum wieder aufsetzen, abdecken und fertig für heute.

P1060515   Den Bienen war es heute auch zu heiß, sie sind zum abkühlen ausgezogen.

P1060522    Bei uns war’s natürlich wieder viel überschaubarer als an manchem anderen Bienenstock.

15.07.2014

Wir Neuimker hatten heute noch viele Fragen an Erhard, meist ging es um’s Honigschleudern am kommenden Samstag. Am Freitag treffen wir uns nochmal um die Bienenflucht in die Zarge einzulegen. Da habe ich auch ganz bestimmt den Foto dabei – versprochen.

08.07.2014

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu. Heute haben wir nur das Varroabrett kontrolliert, zwei Milben habe ich gefunden. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, alles ist im grünen Bereich. Die Zarge bleibt zu um die Bienen nicht zu stören und auch um keine Räuber anzulocken.

01.07.2014

Die Königin hat sich heute noch nicht gezeigt. Doch wir sind sehr zufrieden mit ihr. Wir haben bei der Durchsicht unverdeckelte und verdeckelte Brut gefunden. Stifte (Eier) glaube ich auch gesehen zu haben, doch das ist immer noch sehr schwierig für uns. Der Schleier vor den Augen macht alles nicht einfacher.

Langsam füllt sich auch der Honigraum. Bleibt das Wetter die nächsten zwei Wochen sonnig, dann können wir mit einigen Gläsern Honig rechnen. Am 19.7. ist unser Schleudertermin, dann ist die Stunde der Wahrheit.

24.06.2014

Das war eine Freude! Wir haben doch eine begattete Königin und sie hat Eier gelegt. Erhard hat uns sehr bei der Durchsicht unseres Volkes geholfen und es waren im Brutraum Eier zu finden. Nächste Woche werden wir schauen ob wir die Königin finden und markieren können.

17.06.2014

Wir schauen und suchen, doch leider vergebens. Unsere Bienen haben sehr fleißig Honig gesammelt, doch wir finden keine Eier. Tja, doch keine Königin in unserem Stock. Erhard möchte noch bis nächsten Dienstag warten. Sollten dann noch keine Eier zu finden sein, dann brauchen wir eine neue, begattete Königin.

Heute haben wir die dritte Zarge abgenommen und über den ersten Kasten das Absperrgitter gelegt. Durch dieses Gitter können nur die Arbeiterinnen in den darüberliegenden Raum, die Königin passt hier nicht durch. Die zweite Zarge wird der Honigraum sein. Die untere Zarge wird der Brutraum, sobald wir wieder eine Königin haben.

10.06.2014

Alle Weiselzellen sind leer, alle Königinnen sind geschlüpft. Jetzt heißt es noch einmal ca. 7 Tage warten, dann müßte die neue Königin von ihrem Hochzeitsflug zurück sein und die ersten Eier in den Zellen zu finden sein.

07.06.2014

Erhard hat uns eine frisch geschlüpfte Königin mitgebracht und schon mit dem grünen Punkt für das Jahr 2014 gekennzeichnet.

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Die Zeichnungsfarben der Königinnen wechselt in jedem Jahr, so kann der Imker sehen in welchem Jahr die Königin geschlüpft ist. In diesem Jahr wird grün gekennzeichnet. 2015 ist die Farbe blau, dann weiß, gelb, rot. Im Jahr 2019 ist wieder grün an der Reihe, ab da wiederholen sich die Farben.

Wir gehen zu unserem Bienenstock und finden eine offene Weiselzelle – wir haben schon eine neue Königin.

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Eine Arbeiterin ist dabei die Weiselzelle sauber zu putzen. Erhard läßt noch 4 oder 5 Weiselzellen in dem Rähmchen. Es besteht die Gefahr, dass die neue Königin vom Hochzeitsflug nicht zurückkehrt, sie kann z.B. von einem Vogel gefressen werden. Kehrt die begattete Königin zurück werden zwischenzeitlich geschlüpften Königinnen getötet.

04.06.2014

Heute kommt die Stunde der Wahrheit. Die Weiselprobe wird uns sagen ob wir eine Königin haben. Erhard schaut mit uns nur das Rähmchen mit der Reißzwecke an.

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Schnell steht fest: Wir haben keine Königin! Unsere Bienen haben sehr fleißig gebaut, wir finden ca. 12 Weiselzellen. Aus einer dieser Zellen wird unsere neue Königin schlüpfen.

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Am Samstag wird uns Erhard zeigen welche Zelle wir nehmen. Für heute schließen wir unseren Stock, damit unsere Bienen Ruhe haben.

27.05.2014

Hat das Volk eine Königin? Diese Frage gilt es heute zu klären. „Schaut jedes Rähmchen genau an und sucht nach Eiern“ sagte Erhard und wir machen uns ans Werk.

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Gisela hilft uns, damit wir keine Eier übersehen. Alles suchen ist vergebens – es sind keine Eier zu finden. Das kann zweierlei bedeuten:

– im Stock ist keine Königin oder

– wir haben eine junge Königin die noch keine Eier legt.

Wie können wir das feststellen? Mit der Weiselprobe. Und die geht so: Von einem Neuimkerkollegen bekommen wir ein Rähmchen mit Eiern. Danke Damian. Wir kennzeichen dieses Rähmchen mit einer Reißzwecke und hängen es in unsere Zarge. Nächste Woche schauen wir nach. Fangen unsere Bienen an eine Weiselzelle zu bauen, dann haben wir keine Königin im Stock. Züchten sie keine Königin ist schon eine im Stock, sie legt jedoch noch keine Eier. Dann ist einfach noch etwas Geduld gefragt.

24.05.2014

Die Überraschungen hören nicht auf. Ein Teil unseres Bienenvolkes hat gekündigt und ist ausgezogen. Vergangene Woche wurde in der Nähe des Bienengeländes ein Schwarm gemeldet. Er gehörte wohl zu unserem Volk.

Wir haben genau kontrolliert, doch wir konnten keine Maden und keine Eier finden. Das deutet darauf hin, dass keine Königin im Stock ist. Zum Glück gibt es noch viel verdeckelte Brut. Unser Volk wird die Auswanderer verkraften.

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Doch in der zweiten Zarge war es heute sehr übersichtlich.

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Nächsten Dienstag wird Herr Henz mit uns die Weiselprobe machen. Wir sind schon sehr gespannt.

17.05.2014

Heute wartet eine Überraschung an unserem  Bienenstock. Herr Henz läßt uns den Raum unter dem ersten Kasten kontrollieren. Damit haben wir nicht gerechnet…

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Wir sehen Wildbau mit Weiselzellen. Herr Henz rät uns die Rähmchen sehr genau anzuschauen. Das lohnt sich….

P1050450  …wir entfernen noch weitere Weiselzellen.

P1050451  An dem Rähmchen, das wir während der Kontrolle rausgestellt haben, hängt eine Bienentraube. Das alles spricht für einen Schwarmdrang unseres Volkes. Wir hoffen, dass wir alle Weiselzellen entfernt haben, damit wir unser Völkchen am kommenden Samstag wohlbehalten antreffen.

P1050456 Den entfernten Wildbau haben wir mit nach Hause genommen und in einer verschlossenen Plastiktüte eingefroren, damit die Varroamilbe abgetötet wird. Später möchte ich versuchen das Wachs auszuschmelzen.

07.05.2014

Wir haben heute alle Rähmchen kontrolliert, viele unsere Bienen sind für die Zeit unserer Kontrolle ausgezogen und haben in Mengen vor dem Flugloch gewartet. Nachdem wir die Durchsicht beendet hatten sind sie langsam wieder eingezogen. Leider hatten wir den Foto zuhause vergessen. Wir geloben Besserung.

03.05.2014

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Unser Bienenstock ! Heute ist es kalt, da haben unsere Bienen keine große Lust zum fliegen und sammeln. Am Flugloch ist es sehr ruhig.

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Es ist auch zu kalt um die einzelnen Rähmchen zu kontrollieren. Die Temperatur im Stock soll erhalten bleiben, deshalb werden lediglich die Zargen angeschaut.

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15.04.2014

Seit heute sind wir stolze Besitzer eines Bienenvolkes. Als Neuimker, so heißen die „Imkerlehrlinge“, werden wir in den kommenden Monaten viel zu lernen haben. Ob Honigraum, Beute, Rähmchengröße oder Schädlinge, jede Woche werden wir Neues und Spannendes erfahren. Ebenso werden wir wöchentlich unsere Bienen betreuen. Die stehen für diese Saison in einem Kleingartenareal. Die wertvollen Tipps bekommen wir von Erhard Henz vom Imkerverein Maingau.

Bilder und News kommen die nächsten Tage.

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