Erntezeit mit Enkeltöchtern

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An den vergangenen beiden Wochenende war große Kartoffelernte mit meinen Enkeltöchtern.

Da heißt es, erstmal schön machen für die große Veranstaltung.

P1020703  Hier geht’s zu den Kartoffelbeeten.

Bevor die Ernte beginnt schauen sich meine Enkeltöchter mit Stefan die Gemüsesorten an die jetzt in unserem Garten erntereif sind.

P1020750  gelbe Zucchini

P1020755  grüne Bohnen

und dann gibt es Gemüsesorten, da ist noch Geduld gefragt, die müssen noch etwas wachsen…

P1020746  …wie die Auberginen

P1020834 und die Gurken.

Nach dem Rundgang wurde es spannend. Stefan holte die Grabgabel und die erste Pflanze wurde ausgesucht. Ist das Laub verdorrt und braun und der oberirdische Teil der Kartoffelpflanze sieht abgestorben aus, dann ist die Zeit der Ernte gekommen. Bei einigen unserer Kartoffel ist das Laub noch grün, die dürfen noch weiterwachsen.

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Stefan zeigte wie die Grabgabel eingesetzt wird. Tief in die Erde stechen und die Erde lockern. Dann waren die Kinder dran. So ein Gartengerät ist ganz schön schwer, zumal die Lieblingspuppe natürlich auch nicht fehlen darf.

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Stefan half kräftig mit und schon zeigten sich die ersten Knollen.

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Das sammeln der Kartoffel machte allen vier Kindern riesigen Spaß. Große und kleine, dicke und winzige, rote „Red Fantasy“ und längliche „Bamberger Hörnchen“ wurden mit Begeisterung in den Sammeleimer gelegt.

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Zwei unserer fleißigen Erntehelferinnen auf dem Weg zum „Kartoffelwaschplatz“, denn die Ernte muß noch von der restlichen Erde befreit werden.

P1020838  Wasser einlaufen lassen..

P1020718 … und schrubben.

P1020839 Unsere Ernte….

… die kann sich sehen lassen.

Die roten „Red Fantasy“ Kartoffel bereiten wir als Salzkartoffel zu. Die alte Sorte „Bamberger Hörnchen“, eine unserer Lieblingskartoffelsorten, genießen wir als Pellkartoffel, da sich im rohen Zustand die Schale schwer entfernen lässt.

Jede Ernte hält Überraschungen bereit. Wir freuten uns alle über…

P1020721 Emma’s Fund.

Dieses „Kartoffeltierchen“ wurde natürlich nicht gekocht, das durfte sie mit nach Hause nehmen.

So ging eine spannende Kartoffelernte zu Ende, bei der auch Schmetterlinge bewundert, Schwebfliegen am Dost und eine Libelle an unserem kleinen Teich beobachtet wurden.

 

Bärlauch sammeln

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Wenn es in Waldstücken nach Knoblauch riecht, dann ist die Zeit des Bärlauch gekommen. Das Kraut wird auch wilder Knoblauch genannt und verbreitet einen intensiven Geruch.
Die Pflanze ist mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel verwandt.

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Mit den ersten warmen Tagen im Frühling sprießen die grünen Blätter aus dem Boden von lichten Auenwäldern.

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Die Bärlauchblätter werden vor der Blüte gesammelt.

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Sie können kleingeschnitten auf Butterbrot gegessen werden. Suppen und Salate lassen sich mit fein geschnittenem Bärlauch verfeinern. Mit Quark, Joghurt und Sahne ergibt Bärlauch einen leckeren Brotaufstrich.

Aus den Bärlauchblättern bereite ich leckeres Pesto und Bärlauchbutter.

Dem Bärlauch wird eine entschlackende und reinigende Wirkung auf den Körper zugeschrieben. Die ätherischen Öle des Bärlauch regen den Stoffwechsel an.

Die Blätter des Bärlauch können mit denen von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und jungem Aronstab verwechselt werden, diese drei Pflanzen sind giftig.

Deshalb bitte unbedingt immer an gesammelten Blättern riechen. Von den Bärlauchblätter geht Knoblauchgeruch aus. Wichtig ist die Blätter einzeln abzuschneiden, oder zu pflücken und nie alle Blätter einer Pflanze zu nehmen.

Bitte beachtet den folgenden Hinweis beim sammeln von Bärlauch:Bärlauch_03
Rechtliche Situation (Deutschland)
Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern grundsätzlich nicht gestattet. Nach Paragraph § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes genießt der Bärlauch auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz, der es untersagt, „ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten“ sowie deren „Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören“. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden; die gewerbliche Nutzung von Bärlauchbeständen hingegen muss behördlich genehmigt werden
Um die Bestände zu schonen, sollte man pro Pflanze nur ein Blatt ernten und keine Zwiebeln ausgraben. Quelle: Wikipedia