Nudeln mit Auberginen und Champignon

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Zutaten:

500 g Nudeln
2 kleine Zwiebeln
80 g Speck in Würfeln
150 g frische Champignons
150 g Aubergine
50 ml Weißwein
300 ml Gemüsebrühe
300 ml Sahne
2 Eßl. Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
Salz, Pfeffer, Chili
Rucola
Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung:

5 Liter Wasser zum kochen bringen, Salz zugeben.

Bis das Nudelwasser kocht:

Auberginen waschen, in ca. 1 cm Scheiben schneiden, salzen und ca. 15 Min. ziehen lassen. Nach dieser Zeit die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier abtupfen und in Würfel schneiden.
Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden. Die Champignon putzen, in feine Scheiben schneiden.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen die Speckwürfel und die Gemüse darin goldgelb anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen und den Wein auf die Hälfte reduzieren. Gemüsebrühe angießen, etwas einkochen lassen. Danach die Sahne zufügen, wieder etwas reduzieren.
Rosmarinnadeln vom Stiel abzupfen und ganz fein hacken, zur Soße geben.

Sobald das Nudelwasser kocht:

Die Nudeln ins Wasser geben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Kein Öl dazugeben, sonst bleibt die Soße später nicht an den Nudeln hängen. Sind die Nudeln al dente, abgießen, nicht mit kaltem Wasser abgießen, sondern sofort unter die Soße mischen.
Rucola waschen, trockentupfen, grob hacken und über die Auberginen-Champignon-Nudeln streuen. Parmesan drüberhobeln und mit einem knackigen grünen Salat genießen.

Laßt es euch gut schmecken!

Eine Woche mit Taglilien

Taglilie   Frau Renell hatte ein wunderbare Idee. Sie hat uns Wissenwertes über die Taglilie und Rezepte für „1 Woche mitTaglilien“ geschickt. Wir wünschen euch viel Spaß beim ausprobieren und nachkochen.

Bei den Staudenfreunden ist Hemerocallis fulva nicht beliebt. Die Schönheit der Neuheiten und das horstige Wachstum der meisten Sorten sind dagegen begehrt. Aber zwei Gründe sprechen für die Verfemte. Es gibt Standorte im Garten, z.B. mit starkem Wurzeldruck von Gehölzen, an denen das Ausbreitungsbestreben der gewöhnlichen orangefarbenen Taglilie sehr wünschenswert sein kann. Bei uns ist das ein trockener Platz am Teich, wo sich die schilfförmigen Blätter gut einpassen und ein weiterer an einem halbschattigen Hang. An der Sonnenseite wird auch geblüht, die schattige Seite bildet nur Blätter – und kommt damit den Leberblümchen, die sich dort sehr wohl fühlen, ins Gehege. Anfangs war das durchdringende Roden in dem verwilderten Garten dringend notwendig. Jetzt nehme ich die Sprossen mit Bedacht weg. Dass man die Blüten essen kann, ist allgemein bekannt. Mir bot eine große Pflanzung an meinem früheren Arbeitsplatz die Möglichkeit, Blüten verschiedener Sorten zu probieren. Geschmacklich ist Hemerocallis fulva für mich Nr. 1. Doch auch die Jungtriebe sind essbar. Wie sie uns schmecken, probieren wir jetzt Anfang April gerade aus. Ein paar gehen in den gemischten Salat auf der Basis des langweiligen Eisbergsalates, aufgepeppt mit verschiedenen Kräutern von der Wiese.

Montag: Lilien – Schmarrn

Der erste Versuch mit gegarten Trieben verlief wie immer aus dem Bauch heraus. Die Sprosse in Öl 3 Minuten dünsten. Mit wenig Brühe auffüllen. Aus 1 Ei, 1 gehäuften Esslöffel Vollkornmehl , Milch, Salz und Muskatnuss einen Pfannkuchenteig bereiten. Diesen nach dem Bräunen der Unterseite in Stücke zupfen wie für Kaiserschmarrn, darüber Sonnenblumenkerne streuen und kurz mit rösten. Dann die geschnittenen Triebe (lieber vorher schneiden, ca. 4cm lang) wieder dazu geben und umrühren, servieren. Geschmacklich nicht hervorstechend, aber angenehm und bissfest. Taglilien geben ein gutes Gemüse, wenn der Nutzgarten außer Feldsalat noch nicht viel zu bieten hat.

Dienstag: Lilien – Rolle

Man nehme pro Person: 5 dicke Triebe, von denen wie bei Lauch die Blattspitzen abgeschnitten werden. Die hellen Stängel werden 5 Minuten in leicht gesalzener Fenchelbrühe gegart und abgetropft. Dann legt man 3 Scheiben Selchfleisch leicht überlappend nebeneinander, darüber 2 Scheiben quer, darauf die Taglilien und wickelt eine Rolle. Die Rolle wird rundum hellbraun gebraten und mit etwas Käse bestreut als warme Vorspeise serviert.

Mittwoch:

Man kann ja auch mal was anderes essen. Um diese Jahreszeit Quiche mit Giersch.

Alternativ: Mitt-Wok-Gemüse mit Taglilien und Giersch

Donnerstag: Lilien – Gemüse- Grün-Weiß-Rot (mit weißen Bohnen und getrockneten Tomaten)

200g weiße Bohnen über Nacht einweichen, dann mit Gemüsebrühe 45 Minuten kochen, eine Handvoll getrocknete Tomaten hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen. 100g Tagliliensprosse 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, in Eiswasser abschrecken und mit der eingekochten Bohnen-Tomaten-Mischung vermengen. Mit Olivenöl und Petersilie anrichten.

Freitag: Lilien – in der Pfanne gerührt

Taglilien tief ausstechen, Grünes abschneiden, in kleine Stücke schneiden, 1-2 Stunden marinieren in Sojasoße, Öl, Salz und Essig/Wein. Mit anderen Gemüsen und mit oder ohne Fleisch im Wok rühren. Nusskerne kurz mitrösten. Mit beliebigen Gewürzen abschmecken. Statt Zitronengras, eines der wenigen Lebensmittel, gegen das ich allergisch reagiere, zerreibe ich frische oder getrocknete Zitronenverbene über der Speise.

Samstag: Lilien – Snack – Abend

Aus 200g Mehl, Salz, 1 Päckchen Backpulver und ¼ l Wasser einen Backteig bereiten, der etwa 1 Stunde quellen muss. Bei diesem Rezept aus Vietnam bleibt der Teig mehrere Stunden nach dem Frittieren knusprig.

Dicke Tagliliensprosse, Rosenkohl, Sellerie in mundgerechte Stücke schneiden, 3-5 Minuten in Brühe garen, abtropfen. In obigen Backteig tauchen und frittieren. Auch Topinamburschösslinge und Champignons sind geeignet, müssen nicht vorgegart werden.

Sonntag – Lilien mit Sauce Hollandaise

Tagliliensprosse tief ausstechen, waschen und in Spargelwasser (Salz, Zucker, Butter, Zitronensaft) 10 Minuten kochen. Mit Schnittlauchkartoffeln und Sauce Hollandaise servieren.

Herzlichen Dank Frau Renell für die tollen Rezepte und Ideen.