Der Holunder duftet…

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In unserer Region stehen die Holundersträucher in voller Blüte. Die weißen, großen Dolden sehen wunderbar aus. Sie duften zart und locken die Bienen an. Bis zu 11 m hoch werden die Sträucher. Im Volksmund, in alten Märchenbüchern,  und in Gedichten werden sie auch Hollerbusch genannt.

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Der Holunder ist eine sehr alte Heilpflanze und war schon in der Antike bekannt und geschätzt. Der Tee aus Holunderbeeren gilt als schweißtreibend und entzündungshemmend. Holunderbeeren dürfen nicht roh verzehrt werden, sie sind ungekocht giftig. Ich habe gelesen, dass die Blätter des Holunderstrauches können bei leichten Verbrennungen aufgelegt werden können. Wir haben das noch nicht probiert, da wir keinen Strauch im Garten haben. Hat das schon jemand ausprobiert? Und wie sind die Erfahrungen damit.

Die Blütenpracht inspiriert mich dazu Dolden für Holunderblütensirup (s. Rezept) und Holunderblütengelee (s. Rezept) zu pflücken.

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Gläser aus dem Keller holen, und schon kann’s los gehen.

P1020029  Bald steht alles Kopf.

Im letzten Jahr haben wir die Blüten in Bierteig getaucht und ausgebacken. Wir fanden, es war kein großes Geschmackserlebnis. Deshalb werde ich in diesem Jahr alle gesammelten Blüten zu Sirup und Gelee verarbeiten. Beides mögen meine Enkeltöchter und freuen sich, wenn ich bei Besuchen  ein Fläschchen Sirup oder ein Glas Gelee im Gepäck habe.

P1020067 Der Vorrat ist gesichert.

Der Holunderblütensirup mit Mineralwasser gemischt ist ein erfrischendes, alkoholfreies Sommergetränk.
Wenn es mit Alkohol sein darf:
Prosecco gemischt mit Holunderblütensirup und 2-3 Blättchen frischer Minze, schon ist der prickelnde Sommerdrink „Hugo“ fertig.

Dekorativ verpackt ist sowohl der Holunderblütensirup, als auch der Holunderblütengelee ein schönes und sehr persönliches Gastgeschenk zu Einladungen für Menschen die Selbstgemachtes schätzen.

P1020071  Guten Appetit

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