Unser Gummibaum-Steckling

  Im Februar verbrachten wir unseren Urlaub auf Mallorca. Wir besuchten einige Sehenswürdigkeiten und genossen wunderschöne Wanderungen in den Bergen und am Meer.

  Immer wieder begegneten uns herrliche Pflanzen, darunter auch großen Gummibäumen. Diese immergrünen Pflanzen sehen sehr dekorativ aus. Nostalgische Gefühle kamen bei mir auf, wenn ich die großen Ficus elastica in den Vorgärten der Mallorquiner sah. In früheren Zeiten stand immer ein Gummibaum im Wohnzimmer meiner Eltern.

Aus Stecklingen oder Ablegern habe ich schon einige Zimmerpflanzen selbst gezogen. Da kam bei mir sehr schnell der Wunsch auf, den Steckling eines Gummibaumes mit nach Hause zu nehmen. Doch woher nehmen? 

  Bei einer Wanderung rund um Deia, einem malerischen Bergdorf im Norden der Insel, kamen wir an einem kleinen Kompostplatz vorbei. Obenauf lagen frisch abgeschnittene Zweige von Gummibäumen. Einen der Zweige nahm ich mit. Im Hotel stellte ich den Zweig ins Wasser. Der Transport nach Hause war einfacher als gedacht. Ich wickelte den Zweig in feuchte Papiertaschentücher und verpackte ihn in eine Plastiktüte. So geschützt wanderte der Gummibaum Steckling in meinen Rucksack. Beim Check-in gab es keine Rückfragen und so kam der Zweig gut hier in Deutschland an.

 Nach einigen Wochen in einem Glas mit Wasser hatte der Zweig zwei kleine Wurzeln gebildet. Am vergangenen Wochenende habe ich den Gummibaumzweig in einen Topf gepflanzt. Der Pflanzerde habe ich etwas von unserem Kompost untergemischt. In der Anfangszeit gebe ich dem Gießwasser Calendula C30 zu. Ich bin sehr gespannt, ob unser Findling bei uns Wurzeln schlägt. 

In meinem Beitrag „Calendula – zur Pflanzenstärkung“ habe ich interessantes und wissenswertes zur Ringelblume beschrieben.

Im Homöopathie-Tagebuch werde ich weiter über den Gummibaum berichten.

 

Grünkohl-Rösti-Gratin

Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse, deftig und vitaminreich. Der Grünkohl ist auch als Braunkohl oder Krauskohl bekannt.

Ein, im Norden, bekanntes und beliebtes Gericht ist „Kohl mit Pinkel“. Pinkel ist eine grobe, geräucherte Grützwurst die es bei uns in Hessen kaum zu kaufen gibt. Wir essen zu Grünkohl grobe Mettenden, vielleicht nicht ganz stilecht, aber sehr lecker.

In diesem Jahr haben wir ein neues Rezept ausprobiert und waren ganz begeistert.

GRÜNKOHl-RÖSTI-GRATIN
für 2 Personen

Zutaten:
500 g Grünkohl
1 Teel. Kümmel
1/2 rotschaliger Apfel
1 rote Zwiebel
2 Mettenden oder grobe Mettwurst
3 Eßl. Butterschmalz
250 g Creme fraiche
200 ml Fleischbrühe
2 Eßl. mittelscharfen Senf
1 Teel. Paprika scharf
Salz, Pfeffer
etwas Zucker
450 g festkochenende Karoffel
1 Ei

Zubereitung:
Grünkohl gründlich waschen, abtropfen lassen, putzen und die Blattstünke entfernen. Den Kohl in Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser mit dem Kümmel fünf Minuten kochen. Nach dieser Zeit den Kohl abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen.

Den halben Apfel abwaschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Die beiden Zutaten in 1 Eßl. Butterschmalz kurz anbraten. Mit dem Grünkohl vermengen.

Creme fraiche mit der Fleischbrühe, Senf, Paprika, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker verquirlen.
Die Mettenden, bzw. die Mettwurst in Scheiben schneiden.

Die Kartoffel schälen, waschen und mit einer Reibe grob raspeln. Das Ei unter die Kartoffelmasse heben.
Restliches Butterschmalz schmelzen.

Den Grünkohl in eine Auflaufform füllen, die Creme fraiche Soße darüber verteilen, die Kartoffelmasse daraufstreichen und das geschmolzene Butterschmalz drüberträufeln.

Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober-und Unterhitze) ca. 35. Minuten backen.

Wir wünschen Euch einen guten Appetit.