Schützt die Frankfurter „Grüne Soße“

P1040878   Besonders in der Osterzeit ist die „Grüne Soße“ hier in der Region Frankfurt eine beliebte und gesunde Spezialität.

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail von Herrn Thomas Södler, Geschäftsführer der Fachgruppe Einzelhandel, Produktion und Service des Hessischen Gärtnereiverbandes e.V. (HGV), es ging um den europaweiten geographischen Schutz der beliebten Soße.

SONY DSC  Bild: Herr Södler, rechts im Bild, mit Gärtnermeister Rainer Schecker beim diesjährigen Zeil-Erntefest (Quelle: Schecker/Södler)

Herr Södler war Ende September mit vier Mitstreitern nach Brüssel eingeladen um die kulturelle und regionale Bedeutung des Produkts „Frankfurter Grüne Soße“ zu belegen. Das Gütesiegel ist bei der EU schon seit geraumer Zeit beantragt, doch sind noch bürokratische Hürden zu überwinden. Die bayrische Breze, hessischer Apfelwein und Handkäs‘ sind geschützt, warum dann nicht auch die „Grüne Soße“?

Hier der Bericht den mir Herr Södler freundlicherweise zur Verfügung stellte:

Frankfurter Grüne Soße“ – Geschützte geografische Angabe für die 7-Frischkräuter-Komposition aus Frankfurt bleibt möglich
Verbandsgespräche mit der Europäischen Kommission verliefen konstruktiv
Brüssel (ZVG)
Am Dienstag den 30.09.2014 trafen sich die Europareferentin des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) Julia Stark, der Geschäftsführer der Fachgruppe Einzelhandel, Produktion und Service des Hessischen Gärtnereiverbandes e.V. (HGV) Thomas Södler, Rainer Schecker, Gärtnermeister aus Frankfurt-Oberrad sowie Vorsitzender des Vereins zum Schutz der Frankfurter Grünen Soße e.V. sowie Madeleine Altenhein und Peter Klingmann von der MGH Gutes aus Hessen GmbH mit drei Vertretern der Generaldirektion für Landwirtschaft der Europäischen Kommission um sich über die Möglichkeit der Vergabe der geschützten geografischen Angabe (ggA) für die 7-Frischkräuterkomposition aus Frankfurt „Frankfurter Grüne Soße“ auszutauschen. Rainer Schecker berichtete vor den Kommissionsvertretern über die Produktion und die Betriebssituation der Gärtner im Raum Frankfurt, welche sich auf den Anbau, die spezifische Zusammenstellung und die Fertigung der Komposition der „Frankfurter Grünen Soße“ spezialisiert haben. Er stellte den Vertretern der Kommission eindrucksvoll und praxisnah die gärtnerische Arbeit dar. Anhand mitgebrachter „Frankfurter Grüne Soße“ demonstrierte Herr Schecker das Produkt, für welches sein Verein die geschützte geografische Angabe von der Kommission einfordert. Die Kommissionsvertreter zeigten sich sehr gesprächsbereit und erläuterten im konstruktiven Dialog, an welchen Punkten der bisher vorliegende Antrag noch zu verbessern sei. Nun müssen in wenigen Punkten Präzisierungen im Antrag erfolgen und eine Neubewerbung auf die geschützte geografische Angabe ist weiter möglich und aussichtsreich.

Brüssel

(Bild von links: Thomas Södler, Julia Stark, Rainer Schecker, Madeleine Altenhein, Peter Klingmann vor dem Gebäude der GD Landwirtschaft der Europäischen Kommission mit dem Produkt „Frankfurter Grüne Soße“)

Ich wünsche mir, daß dem Antrag stattgegeben wird. Für unsere „Grüne Soße“ möchte ich, auch in den kommenden Jahren, frische und gesunde Kräuter aus Frankfurt-Oberrad verwenden.

 

 

 

 

 

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