Arnica montana

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In jedem Heilpflanzenbuch ist Arnika, auch Bergwohlverleih genannt, zu finden. Die ausdauernde Pflanze wächst auf Wiesen und Matten. Sie ist bis in eine Höhe von 2900 m zu finden. Zur Blütezeit von Juni bis August leuchten die sattgelben Blüten dem Wanderer auf so mancher Bergwiese entgegen.

Wir hörten zum ersten Mal vor langer Zeit von dieser Heilpflanze. Mein Vater hatte sich im Urlaub in Tirol das Handgelenk verstaucht. Unsere Pensionswirtin holte eine Flasche, gefüllt mit Blüten und Schnaps. „Das ist Arnika“ war die kurze Erklärung. Mein Vater bekam Umschläge mit dieser Flüssigkeit um sein Handgelenk. Schon nach kurzer Zeit ging die Schwellung und auch die Schmerzen zurück.

Doch Vorsicht: Die Pflanze ist giftig, gefährdet und steht unter Naturschutz. Deshalb keinesfalls selber Arnikablüten sammeln.

Heute ist Arnikasalbe sehr bekannt und in der Homöopathie ist Arnica ein wichtiges Mittel. Es wird z.B. bei Verletzungen, Zerrungen, Wunden, Muskelkater und vielem mehr in Absprache mit dem Heilpraktiker angewendet.

In der Pflanzenhomöopathie ist Arnica das Mittel der Wahl bei Verletzungen und Stress durch Umtopfen oder bei Verletzungen durch Baumschnitt, Hagel und Windbruch. Arnica „durchblutet“ die Pflanzenbahnen, dadurch werden die Pflanzen bis in die Blattspitzen ernährt.

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Arnica C30

Schadbild:

26.04.2013
Ein Pepperoni-Sämlinge fällt, trotz Stütze, um.

Dosierung und Anwendung:

2 Globuli Arnica C30 in 1 l Wasser auflösen.

Mit dieser Lösung habe ich die Pflanze an drei aufeinander folgenden Tagen gegossen. Ich habe nicht die ganze Mischung verbraucht, die Erde wäre zu nass geworden.

Ergebnis:

Nach den drei Tagen brauchte der Pepperonisämling keine Stütze mehr und hat sich weiter prächtig entwickelt.

Schadbild:

29.04.2013
Die Stammrose ist seit letztem Jahr bei uns. Sie hat sich noch nicht umgewöhnt und leidet unter dem langen Winter.

Dosierung und Anwendung:

1 Globuli Arnica C30 in 1 l Wasser auflösen.

Am 29. und 30.04 habe ich jeweils die Hälfte der Lösung gegossen. Gleichzeitig hat Stefan eine Gabe Kompost um die Stammrose in den Boden eingearbeitet.

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Ergebnis:

Die Stammrose hat sich gut erholt.

Im Juni/Juli: Sie hat sattgrüne, gesunde Blätter und viele, schöne Blüten.

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Autor: Ursula Philipp

 

 

Rosen – Blumen des Sommers

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In wunderschönen Farben grüßen jetzt aus fast jeden Garten Rosenblüten.

Strauchrosen, Stammrosen, Kletterrosen, grüne Rosen, englische Rosen, die Vielfalt ist riesig. In unserem Garten fühlen sich

P1020088 eine Kletterrose

P1020093 unsere Stammrose

P1020098 die Gloria Dei

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eine wunderschöne, reich blühende Duftrose

P1020102 und verschiedene rote Rosen wohl.

Unsere Beetrosen, mittlerweile fast blattlausfrei (s. Homöopathietagebuch), stehen in voller Blüte . Sie sind jedes Jahr mit den kleinen Tierchen übersäht, trotzdem erfreuen sie uns immer mit einer üppigen, rosa und roten Blütenpracht.

Einige der Rosensträucher stammen noch von meinen Eltern und waren konventionellen Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel gewohnt.

Seit 10 Jahren wird unser Garten nur noch mit natürlichen Mitteln bearbeitet. Wir verwenden unseren Kompost, Brennesseljauche, Schachtelhalmbrühe und seit diesem Jahr gieße ich auch homöopathische Mittel, wie Arnica und Cimicifuga, zur Pflanzenstärkung und zur Bekämpfung von Blattläusen und Buchsbaumzünslerraupen (s.Homöopathietagebuch).

Die älteren Rosensträucher haben einige Jahre gebraucht um sich an die neue Zeit in unserem Garten zu gewöhnen. Blattläuse waren an der Tagesordnung, Rostflecken auf den Blättern, dadurch auch welke und braune Blätter, weniger Blüten.

Die Gloria Dei und die weiße Rose kränkelten lange vor sich hin. Einzig die wunderbare Duftrose blühte jedes Jahr üppig und verströmte einen herrlichen Duft.

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Die Stammrose, ebenfalls in einer konventionellen Gärtnerei gekauft, brauchte einige Zeit um sich an unsere Art der Ernährung zu gewöhnen.

Es waren für unsere älteren Rosen bestimmt schwierige Jahre, doch in diesem Jahr sind alle Sträucher sattgrün und die Rosenblüten leuchten uns entgegen, wenn wir den Garten betreten.

Autorin: Ursula