Zwei Rezepte für Bärlauchbutter

Variante 1:

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90 g Bärlauch
250 g Bio Butter
Salz
etwas Chilipulver, bitte sehr sparsam verwenden

Den Bärlauch vorsichtig waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.
Grob hacken. Im Mixer zerkleinern.
Die Butter dazugeben und alles gut durchmischen lassen.
Mit Salz und Chilipulver abschmecken.

Eine Klarsichtfolie ausbreiten. Die Bärlauchbutter auf die Folie geben und zu einer Rolle formen.
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Die Rolle, in der Klarsichtfolie, kann in Alufolie gepackt eingefroren werden.
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Die Bärlauchbutter schmeckt wunderbar zu Grillsteaks oder auf frischem Weißbrot.

Bärlauchbutter II
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Ist die Zeit des frischen Bärlauch vorbei, bereite ich bei Bedarf die Butter mit selbst gemachtem Bärlauchpesto zu.

40g Bärlauchpesto
250 g Bio Butter
Salz
etwas Chilipulver, bitte sehr sparsam verwenden

Das Pesto auf einem Küchensieb gut abtropfen lassen. Das Öl auffangen, es ist ein wunderbares Würzöl.
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Butter und Pesto im Mixer oder mit dem Mixstab gut verrühren. Mit Salz und Chilipulver vorsichtig abschmecken.
Es braucht sehr wenig Gewürze, da das Pesto schon gewürzt ist.
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Die so hergestellte Bärlauchbutter kann jetzt weiterverwendet werden wie die Butter mit den frischen Bärlauchblättern.

Bärlauch sammeln

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Wenn es in Waldstücken nach Knoblauch riecht, dann ist die Zeit des Bärlauch gekommen. Das Kraut wird auch wilder Knoblauch genannt und verbreitet einen intensiven Geruch.
Die Pflanze ist mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel verwandt.

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Mit den ersten warmen Tagen im Frühling sprießen die grünen Blätter aus dem Boden von lichten Auenwäldern.

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Die Bärlauchblätter werden vor der Blüte gesammelt.

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Sie können kleingeschnitten auf Butterbrot gegessen werden. Suppen und Salate lassen sich mit fein geschnittenem Bärlauch verfeinern. Mit Quark, Joghurt und Sahne ergibt Bärlauch einen leckeren Brotaufstrich.

Aus den Bärlauchblättern bereite ich leckeres Pesto und Bärlauchbutter.

Dem Bärlauch wird eine entschlackende und reinigende Wirkung auf den Körper zugeschrieben. Die ätherischen Öle des Bärlauch regen den Stoffwechsel an.

Die Blätter des Bärlauch können mit denen von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und jungem Aronstab verwechselt werden, diese drei Pflanzen sind giftig.

Deshalb bitte unbedingt immer an gesammelten Blättern riechen. Von den Bärlauchblätter geht Knoblauchgeruch aus. Wichtig ist die Blätter einzeln abzuschneiden, oder zu pflücken und nie alle Blätter einer Pflanze zu nehmen.

Bitte beachtet den folgenden Hinweis beim sammeln von Bärlauch:Bärlauch_03
Rechtliche Situation (Deutschland)
Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern grundsätzlich nicht gestattet. Nach Paragraph § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes genießt der Bärlauch auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz, der es untersagt, „ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten“ sowie deren „Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören“. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden; die gewerbliche Nutzung von Bärlauchbeständen hingegen muss behördlich genehmigt werden
Um die Bestände zu schonen, sollte man pro Pflanze nur ein Blatt ernten und keine Zwiebeln ausgraben. Quelle: Wikipedia