Pikantes Pesto aus frischem Bärlauch

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90 g        Bärlauch
300 ml    Sonnenblumenöl
100 g      Sonnenblumenkerne
40 g        Bergkäse
½ Teel.   Salz
etwas frisch gemahlenen Pfeffer
Chilipulver    (Vorsicht: nur eine kleine Messerspitze!)
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Den Bärlauch vorsichtig waschen und abtropfen lassen. Grob zerkleinern.
Käse ebenfalls grob zerkleinern.
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Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne, ohne Fett, hellbraun rösten. Abkühlen lassen.
Die Kerne nicht zu braun werden lassen, sonst werden sie bitter.

Bärlauch, Käse und Sonnenblumenkerne mit dem Sonnenblumenöl im Mixer oder mit dem Pürierstab mixen und mit Salz, Chilipulver und Pfeffer vorsichtig abschmecken.

In Schraubgläser abfüllen. Etwas Öl drüber gießen, damit das Pesto ganz mit dem Sonnenblumenöl bedeckt ist. Es hält sich dann im Kühlschrank länger.
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Das Bärlauchpesto kann im Eisfach des Kühlschranks eingefroren werden. Bitte darauf achten, dass sich das Pesto im gefrorenen Zustand ausdehnt. Deshalb die Gläser nur bis ca. 2 cm unter den Rand befüllen.

So kann ich das ganze Jahr auf das gesunde Pesto zurückgreifen.

Bei den Zutaten zum Bärlauch verwende ich nur Bio Produkte.

Bärlauch sammeln

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Wenn es in Waldstücken nach Knoblauch riecht, dann ist die Zeit des Bärlauch gekommen. Das Kraut wird auch wilder Knoblauch genannt und verbreitet einen intensiven Geruch.
Die Pflanze ist mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel verwandt.

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Mit den ersten warmen Tagen im Frühling sprießen die grünen Blätter aus dem Boden von lichten Auenwäldern.

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Die Bärlauchblätter werden vor der Blüte gesammelt.

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Sie können kleingeschnitten auf Butterbrot gegessen werden. Suppen und Salate lassen sich mit fein geschnittenem Bärlauch verfeinern. Mit Quark, Joghurt und Sahne ergibt Bärlauch einen leckeren Brotaufstrich.

Aus den Bärlauchblättern bereite ich leckeres Pesto und Bärlauchbutter.

Dem Bärlauch wird eine entschlackende und reinigende Wirkung auf den Körper zugeschrieben. Die ätherischen Öle des Bärlauch regen den Stoffwechsel an.

Die Blätter des Bärlauch können mit denen von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und jungem Aronstab verwechselt werden, diese drei Pflanzen sind giftig.

Deshalb bitte unbedingt immer an gesammelten Blättern riechen. Von den Bärlauchblätter geht Knoblauchgeruch aus. Wichtig ist die Blätter einzeln abzuschneiden, oder zu pflücken und nie alle Blätter einer Pflanze zu nehmen.

Bitte beachtet den folgenden Hinweis beim sammeln von Bärlauch:Bärlauch_03
Rechtliche Situation (Deutschland)
Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern grundsätzlich nicht gestattet. Nach Paragraph § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes genießt der Bärlauch auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz, der es untersagt, „ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten“ sowie deren „Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören“. Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden; die gewerbliche Nutzung von Bärlauchbeständen hingegen muss behördlich genehmigt werden
Um die Bestände zu schonen, sollte man pro Pflanze nur ein Blatt ernten und keine Zwiebeln ausgraben. Quelle: Wikipedia