Unser Gummibaum-Steckling

  Im Februar verbrachten wir unseren Urlaub auf Mallorca. Wir besuchten einige Sehenswürdigkeiten und genossen wunderschöne Wanderungen in den Bergen und am Meer.

  Immer wieder begegneten uns herrliche Pflanzen, darunter auch großen Gummibäumen. Diese immergrünen Pflanzen sehen sehr dekorativ aus. Nostalgische Gefühle kamen bei mir auf, wenn ich die großen Ficus elastica in den Vorgärten der Mallorquiner sah. In früheren Zeiten stand immer ein Gummibaum im Wohnzimmer meiner Eltern.

Aus Stecklingen oder Ablegern habe ich schon einige Zimmerpflanzen selbst gezogen. Da kam bei mir sehr schnell der Wunsch auf, den Steckling eines Gummibaumes mit nach Hause zu nehmen. Doch woher nehmen? 

  Bei einer Wanderung rund um Deia, einem malerischen Bergdorf im Norden der Insel, kamen wir an einem kleinen Kompostplatz vorbei. Obenauf lagen frisch abgeschnittene Zweige von Gummibäumen. Einen der Zweige nahm ich mit. Im Hotel stellte ich den Zweig ins Wasser. Der Transport nach Hause war einfacher als gedacht. Ich wickelte den Zweig in feuchte Papiertaschentücher und verpackte ihn in eine Plastiktüte. So geschützt wanderte der Gummibaum Steckling in meinen Rucksack. Beim Check-in gab es keine Rückfragen und so kam der Zweig gut hier in Deutschland an.

 Nach einigen Wochen in einem Glas mit Wasser hatte der Zweig zwei kleine Wurzeln gebildet. Am vergangenen Wochenende habe ich den Gummibaumzweig in einen Topf gepflanzt. Der Pflanzerde habe ich etwas von unserem Kompost untergemischt. In der Anfangszeit gebe ich dem Gießwasser Calendula C30 zu. Ich bin sehr gespannt, ob unser Findling bei uns Wurzeln schlägt. 

In meinem Beitrag „Calendula – zur Pflanzenstärkung“ habe ich interessantes und wissenswertes zur Ringelblume beschrieben.

Im Homöopathie-Tagebuch werde ich weiter über den Gummibaum berichten.

 

Homöopathie bei Zimmerpflanzen 2017

Unsere Zimmerpflanzen behandele ich seit einiger Zeit mit homöopathischen Mitteln. Im letzten Jahr habe ich in dem Bericht „Homöopathie für Zimmerpflanzen 2016“ über meine Behandlungen geschrieben. Seitdem ist ein Jahr vergangen und heute berichte ich wie es den Pflanzen in der Zwischenzeit ergangen ist.

Eine liebe Freundin hatte mir zwei Aloe Vera Pflanzen geschenkt. Eine dieser Pflanzen war, nach einem Standortwechsel, ein ganz besonderer Pflegefall. 

P1060369      Die Blätter wurden gelb und ich mußte sie abstützen, damit sie nicht völlig abknickten. Als Notfallmittel behandelte ich die Aloe Vera Pflanze mit Carbo vegetabilis.

 P1110048  Sie bekam einen neuen Standort und nach einiger Zeit hatte sich unser Sorgenkind gut erholt. Um die Aloe Vera weiter zu stärken behandelte ich mit Silicea. Daraufhin wuchs die Pflanze prächtig.

In diesem Jahr wuchsen beide Aloe Vera Pflanzen kräftig und bildeten Ableger.

  Stefan topfte die Kindel aus, damit sie sich gut entfalten können. Zum angießen nahm ich 1 Globuli Arnica C 30 in 500 ml Wasser aufgelöst.

  Die beiden Kindel fühlen sich wohl und haben schon einige neue Blätter ausgetrieben. 

  Unser Sorgenkind ist zu einer großen und sehr kräftigen Aloe Vera Pflanze geworden die mir sehr viel Freude macht.

P1040448  Ein zweites Sorgenkind war die Sanseveria, die ich als Ableger von Stefan’s Mutter bekommen habe. Die Bewurzelung war sehr schwach und ich behandelte sie sofort mit Calendula C 30, die genaue Behandlung ist in dem Bericht „Calendula zur Pflanzenstärkung“ nachzulesen.

  Aus dem Ableger ist eine schöne, kräftige Sanseveria geworden.

Den Weihnachtskaktus habe ich verschenkt, deshalb gibt es keine Bilder mehr von der Pflanze.

P1110010  Unser letzter Pflegefall ist der Farn den wir aus unserem Norwegenurlaub mitbrachten. Er hatte die Reise gut überstanden, doch hier angekommen schwächelte er. Die Blätter wurden welk und ich mußte viele davon abschneiden. Zwischenzeitlich erholte er sich gut und meine Idee Calcium carbonicum D6 Globuli als Langzeitdünger einzusetzen bewährte sich. Der Farn trieb neu aus. Aus mir nicht ersichtlichen Gründen wurden wieder alle Blätter gelb, ich mußte sie abschneiden. Anschließend stellte ich den Topf, in dem sich nur noch der Wurzelballen befand, ans Fenster in unseren Vorratsraum. Dieses Mal legte ich 3 Globuli Arnica C30 auf die Blumenerde und goss einmal im Monat. Meine Freude war groß als sich ersten grünen Blättchen zeigen.

  Es dauerte sehr lange, aber jetzt gibt es wieder einige Blätter. Ich werde den Farn weiter mit homöopathischen Mitteln behandeln und weiter über dieses letzte Sorgenkind berichten. 

Die Pflanzenhomöopathie hat sich bei der Behandlung unserer Zimmerpflanzen sehr gut bewährt.  Silicea und Arnica sind für mich als Notfall, bzw. Aufbaumittel nicht mehr wegzudenken.