Komm mit Kassiopeia…

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… nach Garmisch – Partenkirchen…

Der bekannte Ort unterhalb der Zugspitze mit Eibsee, Partnachklamm und Schachenhaus, Skipisten und Wanderrouten. Viele Attraktionen locken Touristen nach Garmisch-Partenkirchen.

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Uns lockte in der Fußgängerzone eine Schildkröte in den sehens- und erlebenswerten Michael-Ende-Kurpark im Ortsteil Garmisch.

Wir folgten ihrem Hinweis und tauchten ein in die Welt des Michael Ende und in einen wunderbaren, etwas anderen, Kurpark. Ein Faun, ein Einhorn, so manches Fabelwesen lugte aus dem grün der Büsche hervor.

Die uralte Morla, oder ist es Kassiopeia, lädt Kinder zum klettern und spielen auf ihrem Grasrücken ein.

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Wir sehen faszinierende alte oder selten gewordene Pflanzen und Bäume, wie

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diese Glyzinie, schon sehr alt, hat sich einen Teil einer Lärche erobert. Sie hat sich bis zur Spitze des Baumes, wir schätzen er misst ca. 25 m, empor gerankt.

Ein imposantes Expemplar einer Blutbuche

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Überall gibt es schattige Plätzchen die zum ausruhen, träumen oder lesen einladen…

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… ob auf einer Bank unter einer Hängeulme …

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… beschützt von einem Weidenzelt…

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oder gemütlich unter einem Lebkuchenbaum. Zerreibt man die Blätter dieses Baumes riecht es nach Lebkuchen, daher sein Name.

Ein Barfußpfad mit Flußkiesel, Moos und Tannenzapfen fordert die Sinne.

Mich faszinierte das Rasenlabyrinth, dem Labyrinth von Chartre nachempfunden, mit der Michael-Ende-Linde in der Mitte.

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Es sieht so nah aus, schnell kommt die Linde näher, doch schon führt mich der Weg wieder nach außen, wieder zurück und wieder weit weg. Das Gehen wird fast zur Meditation und irgendwann stehe ich an der Linde.

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Es ist nicht einfach das Labyrinth auf’s Bild zu bannen, da ist auch mal Kreativität bei der Platzwahl gefragt und eine Bank wird zum Aussichtspunkt.

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Gleich neben dem Labyrinth erhebt sich das Amphitheater. Zwischen den Steinen wächst wilder Thymian und an einer Säule ist das erste Kapitel der Geschichte „Eine große Stadt und ein kleines Mädchen“ aus Michael Endes „Momo“ zu lesen.

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Wir spazieren weiter. An üppig blühenden Blumenrabatten vorbei kommen wir zum Seerosenteich in dem sich unzählige Goldfische tummeln. Sobald sie uns bemerken kommt die ganze Gesellschaft angeschwommen um neugierig zu schauen ob es Futter gibt.

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Etwas weiter kommen wir zum magischen Kräutergarten mit einer Abteilung für Heil- Liebes- Zauber- und Hexenkräuter. Am Eingang dieses Kleinods erwartet uns Atreju aus der unendlichen Geschichte in einer kurzen Geschichte von der „Schönen Medizin, guten Medizin“.

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Alte Ulmen, die in Deutschland sehr selten geworden sind nachdem ein Pilz viele Bäume zerstört hat, stehen mächtig und gesund im Kurpark. Im Schutz von starken, alten Bäumen treiben zarte, kleine Schösslinge.

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Auf Schritt und Tritt gibt es Neues und Schönes zu entdecken. Überall begleiten uns wieder die üppigen, bunten Blumenrabatten

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und die Sonnenuhr am Haupteingang, der heute für uns der Ausgang ist, zeigt uns wie die Zeit gewandert ist.

Dazu dieses kleine Zitat von Michael Ende: “ Es gibt ein großes und doch alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bißchen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit…

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Und dann ist da noch das Kurhaus in dem die Ausstellung „Der Anfang vom Ende“ zu sehen war. Doch das ist eine andere Geschichte…