Monilia Spitzendürre und Carbo vegetabilis

Unser Aprikosenbäumchen war Anfang Mai von der Pilzkrankheit Monilia laxa, besser bekannt als „Spitzendürre“, befallen. Der Erreger dringt über die Blüte in die Pflanze ein und läßt die Blätter an den Triebspitzen vertrocknen. Um die Krankheit zu bekämpfen ist es nötig die befallenen Triebe abzuschneiden.

P1110206   So sahen die abgeschnitten Triebspitzen unserer Aprikose aus.

Zur Behandlung des Bäumchen entschloß ich mich das homöopathische Mittel Carbo vegetabilis C30 einzusetzen.
Carbo Vegetabilis, die Holzkohle, wird aus Birken- oder Buchenholz gewonnen. Holzkohle hat sowohl im rohen Zustand wie auch in potenzierter Form antiseptische Eigenschaften, deshalb war sie mein Mittel der Wahl um die Aprikose zu stärken.

Hier meine Beschreibung der Behandlung:

An drei aufeinander folgenden Tagen goß ich das Aprikosenbäumchen jeweils mit folgender Lösung:

10 Globuli Carbo vegetabilis C30 in 10 Liter Wasser auflösen und die Aprikose damit gießen.

Nach diesen 3 Tagen machte ich eine Woche Pause. Wir entfernten in den folgenden Tagen noch einige welke, vertrocknete Triebspitzen. Die Behandlung mußte ich nicht mehr wiederholen.

P1110268  Die neuen Triebe wuchsen kraftvoll und gesund nach.

P1110271   Die Früchte gedeihen ebenfalls prima. Wir freuen uns schon auf die Ernte.