Garten im Juni

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Juni ist der Rosenmonat. Erfreut euch an dem wunderbaren zarten Duft, an den herrlichen Farben und an den filigranen Blüten der „Königin der Blumen“.

Es ist an der Zeit die Kartoffeln zu häufeln.

Verblühte Blüten der Pfingstrosen abschneiden. Die Samenbildung kostet die Pflanze viel Kraft und das geht zu Lasten der Blühfähigkeit im nächsten Jahr.

Bei Regen ist ein gute Zeitpunkt um Schnecken einzusammeln. Ist es trocken gieße ich Helix tosta vorbeugend gegen Schneckenfraß.

Rasen wässern und vertikutieren.

Es ist Spargelzeit. Bis zum 24. Juni werden Spargel gestochen. Genießt das wunderbare Gemüse, z.B. Spargel im Backofen, frisch – möglichst direkt vom Spargelbauer. An warmen Tagen schmeckt der

Spargelsalat  Eier-Spargel-Salat hervorragend.

Am 24. Juni ist Johannistag, der optimale Tag um die Blüten vom Johanniskraut zu sammeln und Johanniskrautöl anzusetzen.

Tomaten einmal im Monat mit Ocimum canum C6 Lösung gießen.

Die Himbeeren und die Stachelbeeren werden reif. Wir naschen die leckeren Früchte direkt vom Strauch. Die Himbeer-Stachelbeer-Marmelade mit Rosmarin ist eine meiner Lieblingsmarmeladen.

 

 

Spargel – Genussfreude pur

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Spargelbalken gibt es in unserem Garten keine, dafür ist er einfach zu klein. Doch unsere Gegend ist reich an Spargelfeldern. Auf den Sandböden der Region wird schon seit Generationen das edle Gemüse angebaut. Frisch vom Bauern unseres Vertrauens und gleich verarbeitet schmeckt er einfach am besten. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch lagern wir Spargel höchstens eine Nacht im Gemüsefach unseres Kühlschranks.

Dieses Jahr mussten wir lange auf unsere erste Spargelmahlzeit warten. Es war kalt und nass, dass mögen die empfindlichen Stangen nicht. Jetzt ist die Saison in vollem Gange und da steht das „königliche Gemüse“ wie der Spargel auch genannt wird, oft auf unserem Speiseplan.

Für die traditionellen Zubereitungsarten:
Spargel mit Soße Hollandaise
Spargel mit Butter und Schinken
Spargelgemüse
gibt es bestimmt in jeder Familie „das“ Rezept, von der Mama oder der Oma überliefert.

Ein beliebtes Familienrezept ist bei uns der Spargel-Eier-Salat (s.Rezepte). Diesen Gericht gab es schon bei meiner Mutter und auch heute noch essen wir es mit Vergnügen.

Ein neueres Rezept sind die Spargel im Backofen (s.Rezepte). Mit dieser Methode Spargel zu garen kann ich einige Portionen gleichzeitig und stressfrei zubereiten. Für mich ist es ein tolles Rezept wenn Gäste kommen oder die Familie zusammen ist.

Ein anderes Lieblingsrezept von uns ist gebratener Spargel. Dieses Rezept habe ich aus dem Buch Meine bayerische Küche (Aktualisierte Neuausgabe 2011) von Alfons Schuhbeck. Der karamellisierte Puderzucker und die Röstaromen verstärken den feinen Geschmack des Gemüses.

Die Spargelschalen verwerte ich indem ich sie bei milder Hitze und mit wenig Wasser etwa 20 – 25 Min. köchele. So erhalte ich eine Spargelbrühe die ich als Grundlage für Spargelsuppe verwende.

Für unseren Wintervorrat friere ich immer einige Portionen Spargel ein. Sie werden nur geschält und gewaschen, nicht abgekocht. Im Winter können sie gefroren in Salzwasser gegart werden und schmecken fast wie frisch. Möchte ich die eingefrorene Portion braten, dann sollten die Stangen noch gefroren in Stücke geschnitten werden. Sind sie aufgetaut, dann werden sie weich und lassen sich nicht mehr gut schneiden.

Mit jeder Spargelmahlzeit tun wir etwas für unsere Gesundheit. Spargel ist reich an Vitamin A, C und E, er enthält Ballaststoffe, wirkt entschlackend und die Nierentätigkeit wird angeregt.

Wir freuen uns jedes Jahr erneut auf die Wärme die den Spargel gedeihen lässt. Spargel und Erdbeeren sind für uns die Vorboten des Sommers.