Rheinauen in Karlsruhe

388_Buschwindröschen

Wenn die Buschwindröschen blühen ist Bärlauchzeit. Die Rheinauen in Karlsruhe werden heute unser Ausflugsziel sein.

Wir möchten mit Jens und Familie zum Waldparkplatz fahren um dort Bärlauch zu sammeln, die Natur zu erkunden und zu schauen was der Wald an Überraschungen für uns bereithält.

Jeder Ausflug beginnt zuhause.

Die erste Überraschung – Es können nicht alle mitkommen. Wir planen um und fahren zu viert.

Was dürfen wir auf keinen Fall vergessen? Das Körbchen für den Bärlauch haben wir mitgebracht, die Schere holt Jens’ Tochter vom Basteltisch. Zum umfüllen des gesammelten Bärlauchs nehmen wir noch einen Klappkorb mit. Darin liegen die Blätter luftig und werden nicht zusammengedrückt. Für die Erwachsenen legen wir kleine Messer dazu.
Jetzt noch die Trinkflasche für unterwegs füllen, Schuhe anziehen, Kamera einpacken und es kann losgehen.

Am Parkplatz angekommen gehen wir nur ein paar Schritte und schon sehen wir den grünen Bärlauchteppich vor uns.

371_Bärlauchteppich

Je näher wir kommen, umso mehr riecht es nach Knoblauch.
Ganz vorsichtig geht meine Enkeltochter in das unbekannte Terrain. Die Bärlauchpflanzen reichen ihr bis zu den Knöcheln.
Wir zeigen ihr, welche Blätter sie abschneiden darf und sie prüft gewissenhaft jedes Blatt.

335_Aglaja prüft

Es macht ihr Spaß die Bärlauchblätter zu ernten und in ihr Körbchen zu legen.

341_Aglaja erntet

Nach einiger Zeit füllt sich das Körbchen.

354_Körbchen füllt sich

Sie ist sehr stolz als sie den Inhalt in den großen Klappkorb umfüllen darf. Mit Ausdauer wird das Körbchen zum zweiten Mal gefüllt.

Was gibt es sonst noch im Wald zu sehen?
Durch die Bäume schimmert das Wasser eines kleinen Sees.

368_See schimmert

An Papa’s Hand macht sie sich unternehmungslustig auf den Weg zum See. Bestimmt gibt es da auch ein paar Steinchen die sie reinwerfen kann.

Am See, der sich zu beiden Seiten des Weges erstreckt, wartet eine große Überraschung auf die Beiden.
Auf dem einen Teil des Sees zieht ein Schwan seine Kreise. Doch halt – er ist nicht allein. Im anderen Teil des Sees entdecken sie ein Schwanennest. Darauf sitzt ein Schwan und brütet.
Da sind die Steinchen schnell vergessen  und es sind noch andere schöne Dinge zu sehen, Buschwindröschen

383_Buschwindröschen

und einen Ahornsämling im Austrieb

386_Ahornsämling

So ein spannender Waldnachmittag macht müde und wir beide ruhen aus.

438_Aglaja müde

Vom See führt der Weg weiter zum Rhein. Diesen Teil werden wir mit den Kindern bestimmt im Sommer erkunden.

Für Bärlauchfreunde ist der beschriebene Ausflug ein lohnendes Ziel, bei dem die Natur viele kleine Zugaben bereithät.

Kartoffeln pflanzen

Kartoffel1

Im vergangenen Herbst legte ich einige Kartoffel der Sorte „Bamberger Hörnchen“ in einen Flechtkorb, den ich im Keller deponierte und mit einem Tuch zudeckte. Die Kartoffel wurden so überwintert, damit wir sie in diesem Frühjahr als Saatkartoffel verwenden können.

Kartoffel6

An diesem Wochenende war Kartoffel-Pflanzzeit. Im Laufe des Winters hatten sich an den Knollen ca. 30 cm lange Rhizome gebildet.
Zwei der Kartoffeln werden von mir ganz unkonventionell gepflanzt.
Sie werden in die Erde gelegt und die Rhizome werden waagerecht mit eingepflanzt.
Wir wollen sehen, ob sich an den kleinen Verdickungen neue Kartoffel bilden.

Kartoffel9

Die restlichen Knollen pflanze ich ganz traditionell aus:
Ein Loch graben –ich pflanze nach meinem Gefühl, d.h. 2 x die Knollenstärke- und die Knolle einlegen. Locker mit Erde bedecken. Wir stecken einen kleinen Stock als Markierung der Pflanzstelle dazu.

Für die nächsten Nächte wurden Temperaturen um den Gefrierpunkt vorausgesagt. Deshalb decke ich alles mit einem Vlies ab. Außerdem werden unsere Gartenamseln dann nicht dazu animiert die Pflanzfläche nach Regenwürmern zu durchsuchen.

Kartoffel abgedeckt2